Nächster Schritt für Gewerbepark

Die Gemeinde Remse treibt die Planungen im Ortsteil Weidensdorf voran. Doch was sagen die Nachbarn?

Dieses Gelände an der A 4 will die Gemeinde Remse überplanen.

Für Sie berichtet: Stefan Stolp

Wer sich die aktuellen Pläne für das Gewerbegebiet im Remser Ortsteil Weidensdorf ansehen will, muss sich sputen, denn nur noch bis einschließlich 13. August sind die Unterlagen in der Remser Gemeindeverwaltung einsehbar. Auch im Internet sind die Unterlagen zu finden.

Nachdem der Gemeinderat bereits im Juni den Vorentwurf gebilligt hat, gehen die Planungen für die etwa fünf Hektar große Fläche weite. "Gewerbepark Weidensdorf", so der offizielle Name. Auf dem Gelände zwischen der Autobahn 4, der B 175 und der Zufahrt zur zentralen Kläranlage Weidensdorf befinden sich bereits einige Gewerbeansiedlungen. Die Flächen werden nach Angaben der Gemeinde nur noch teilweise genutzt. Um dort bauliche Veränderungen und weitere Ansiedlungen zu ermöglichen, hat die Gemeinde die Überplanung in Gang gesetzt - ein aufwendiges Verfahren. Daran werden neben verschiedenen Behörden auch die Nachbarkommunen beteiligt.

In der Nachbarstadt Glauchau wird die Entwicklung beobachtet, schließlich gab es vor ein paar Jahren schon mal Streit, um die damals geplante Ansiedlung von Mc Donalds und einer Shell-Tankstelle auf der Weidensdorfer Fläche. Beides ist nicht zustande gekommen, weil eine Vereinbarung zwischen Glauchau und Remse gastronomische Ansiedlungen in Weidensdorf ausschloss.

Wie sich Glauchau heute zu den neuen Plänen verhalten wird, entscheidet der Stadtrat. Das Problem in Weidensdorf besteht nach den Worten des Glauchauer Oberbürgermeisters Peter Dresler (parteilos) in der komplizierten Verkehrsanbindung an das Areal. Darüber hinaus sei der hintere Teil der Fläche in Richtung Kläranlage Überflutungsfläche.

Im neuen Planentwurf besteht der "Gewerbepark Weidensdorf" aus vier Hektar bebauter Fläche (zum Beispiel die Kiesanlage und die alten Gebäude, in denen früher der Baumaschinenverleiher Nagel untergebracht war) sowie im nordöstlichen Bereich aus einer derzeit landwirtschaftlich genutzten Fläche, die etwa einen Hektar groß ist. Nach jetzigen Plänen erfolgt die Zu- und Ausfahrt in den künftigen Gewerbepark über die Straße in Richtung Kläranlage. Von dort soll eine neue Stichstraße in das Areal führen.

www.bauleitplanung.sachsen.de

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