Netzbetreiber feilt an neuer Stromtrasse

Planung für Ersatzneubau dauert bis Herbst 2022

Waldenburg.

Das Planfeststellungsverfahren für den Ersatzneubau Hochspannungsleitung Röhrsdorf-Weida-Remptendorf dauert voraussichtlich bis Herbst 2022 an. Das hat Dirk Manthey, Projektsprecher von dem Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, auf Anfrage der "Freien Presse" mitgeteilt. "Derzeit erarbeiten wir die Feintrassierung. Hierzu zählt der genaue Leitungsverlauf einschließlich der Maststandorte", sagt er. Diese Unterlagen durchlaufen anschließend die Öffentlichkeitsbeteiligung mit Auslegung und Erörterungstermin. Auf dieser Grundlage fasst die Bundesnetzagentur später einen Planfeststellungsbeschluss, der alle wichtigen Details der Bauausführung festlegt. Hintergrund: Der Netzbetreiber 50Hertz will die Hochspannungsleitung für 180 Millionen Euro leistungsfähiger machen. Mit dem Ersatzneubau soll die Übertragungskapazität zwischen Sachsen und Thüringen um 40 Prozent erhöht werden. Als Baubeginn für die Masten der Stromtrasse ist Ende 2022 vorgesehen. Die Trasse tangiert den Landkreis Zwickau unter anderem in den Ortslagen Dürrenuhlsdorf und Langenberg. (stsu)

www.50hertz.com/vorhaben14

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