Neue Ansiedlungen im Gewerbegebiet vorbereitet

Während die Bauarbeiten der Industriehallen an der B 93 voranschreiten, gewinnt Metawerk weitere Unternehmen für den Standort. Auch die geplante Erweiterung ist dabei ein Thema.

Meerane.

Im Meeraner Gewerbegebiet an der B 93 ist viel in Bewegung. Die erste von zwei geplanten Industriehallen, die das Unternehmen Metawerk dort errichtet, steht bereits. "Wir sind unserem Bauplan zwei Wochen voraus", sagt Vorstandsmitglied Michael Müller. 41.000 Quadratmeter Fläche werden insgesamt verbaut. Metawerk investiert 26 Millionen Euro in den Standort, an dem bis zu 400 neue Arbeitsplätze entstehen sollen. Geplant ist, die Bauarbeiten im kommenden Jahr abzuschließen.

Aber nicht nur bautechnisch schreitet das Projekt voran. "Wir bereiten derzeit die weitere Ansiedlung von Unternehmen vor", sagt Müller. Bisher war bekannt geworden, dass die Deutsche-Post-Tochter DHL ab Juli oder August einer der Hauptmieter der Hallen sein wird. Welche Firmen sich außerdem niederlassen wollen, soll laut Müller erst nach Abschluss sämtlicher Verhandlungen öffentlich gemacht werden.

Dass es Metawerk relativ leicht falle, Unternehmen für den Standort zu gewinnen, liege laut Müller an zwei Faktoren. "Im Großraum Leipzig und Chemnitz zeichnet das Gewerbegebiet an der B 93 eine sehr gute Lage aus", sagt Müller. Selbst Standorte in Dresden könnten da nicht mithalten. Als zweiten Punkt führt das Vorstandsmitglied beispielsweise die positive Wirtschaftsentwicklung in der Logistik- und Dienstleitungsbranche an. Auch im Bereich der Automobilzulieferer beobachte er eine stabile Lage.

Entsprechend positiv blickt Metawerk auf das geplante Gewerbegebiet der Städte Crimmitschau und Meerane. "Wir halten die Planung der Stadtverwaltungen für realistisch", sagt Müller. Metawerk interessiere sich ebenfalls für Grundstücke in diesem Areal. Meeranes Bürgermeister Lothar Ungerer (parteilos) hatte im Vorfeld berichtet, dass die Flächen im bisherigen Gewerbegebiet zu 80 Prozent ausgelastet seien. Um zukünftig den Ortsteil Waldsachsen vom Durchgangsverkehr zu entlasten, will der Freistaat die bisherige S 288 verlegen und durchs vergrößerte Industriegebiet verlaufen lassen. Bei den Anwohnern stößt das Projekt auf geteilte Meinungen.

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