Neue Pumpe versorgt das Bürogebäude

Umrüstung auf dezentrale Gasbrennwerttechnik

Glauchau.

Die Stadtwerke Glauchau gehen neue Wege in der Wärmeversorgung. Im vergangenen Monat sind die Wärmeversorgungsleitungen und das Heizhaus in der Sachsenallee außer Betrieb genommen worden. Zuvor war sukzessive der Anschluss der Gebäude im Wohngebiet Sachsenallee an das Gasnetz erfolgt. "In der Grundschule in der Sachsenallee erfolgte der Umbau der Heizung von Wärmeversorgung auf zwei Brennwertkessel und der Anschluss ans Gasnetz bereits in den Jahren 2013/14", berichtet Liane Päßler, bei den Stadtwerken Glauchau für Öffentlichkeitsarbeit/Marketing zuständig. "Auch das neue Wohngebiet wurde mit Gas erschlossen. Die Sachsenlandhalle bekam 2019 einen eigenen Anschluss. Die letzten Wärmeanschlüsse wurden im August 2020 vom Netz getrennt." Vielfältige Sanierungen, speziell in die Gebäudehülle der Objekte im Bereich der Sachsenallee, sowie der Rückbau und Leerstand, habe in den vergangenen Jahren zu einem Rückgang des Wärmebedarfs geführt. Die Umrüstung auf dezentrale Gasbrennwerttechnik sei eine energetische, ökologische und wirtschaftliche Lösung, um den Wärmebedarf der Gebäude zu decken.

Die Wärmeversorgung für das Bürogebäude der Stadtwerke stellt jetzt eine neu errichtete Luft-Wasser-Wärmepumpe zur Verfügung. Sie entzieht dabei der Umgebungsluft ihre Wärme und bringt diese mittels Verdichter auf ein höheres Energieniveau. Dieser Prozess funktioniert selbst bei tiefen Temperaturen. Für den Spitzenlastbedarf steht eine Gasbrennwerttherme zur Verfügung. Die Hybridheizung wurde durch Bundesmittel gefördert. (tc)

00 Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.