OB überrascht mit Ampel als Lösung

Kauflandkreuzung: Stadt will Knoten entschärfen

Glauchau.

Der Unfallschwerpunkt an der sogenannten Kaufland-Kreuzung im Glauchauer Ortsteil Jerisau (Ludwig-Erhard-/Waldenburger Straße) soll entschärft werden. Wie die Stadtverwaltung auf Anfrage mitteilte, wird dabei der Bau eines Kreisverkehres als Vorzugsvariante gesehen. OB Peter Dresler überraschte die Ortschaftsräte kürzlich allerdings mit einer anderen Lösung: dem Bau einer Ampelanlage. Das sei als Alternativvariante zu betrachten, hieß es dazu aus dem Rathaus. Ortsvorsteher Matthias Holzmüller kann auch damit leben: "Alles, was das Problem entschärft, ist gut", sagt er und fügt hinzu: "Aber muss sich denn erst ein Unfallschwerpunkt entwickeln, bis etwas passiert?" Holzmüller hält dennoch einen Kreisverkehr für die sinnvollere und nachhaltigere Lösung, die besser reinpasst.

Die Stadt wies aber darauf hin, dass nicht mit einer schnellen Lösung des Problems zu rechnen ist. Ein konkreter Umsetzungszeitraum stehe derzeit noch nicht fest. "Es ist überdies davon auszugehen, dass ein Umbau nur mit Hilfe von Fördermitteln realisiert werden kann", teilt Stadtsprecherin Bettina Seidel mit. Man bemühe sich diesbezüglich um Fördergelder. Weitere Gespräche dazu würden im Herbst geführt, hieß es. (jdf)

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