Prochowski kandidiert für die SPD

Friedensrichterin will in den Meeraner Stadtrat

Meerane.

Die SPD schickt Eva Prochowski als Spitzenkandidatin für die bevorstehenden Kommunalwahlen am 26.Mai in Meerane ins Rennen. Das hat der Ortsverband bestätigt. Ebenfalls nominiert worden sind ihr Ehemann Friedhelm Prochowski sowie Karl-Heinz Liebezeit, der bereits als Fraktionschef im Meeraner Stadtrat mitarbeitet.

Eva Prochowski will sich in die Kommunalpolitik vor allem "mit Herz und Verstand" einbringen. "Für mich sind aber auch die sozialen Belange der Menschen in der Stadt und ihren Stadtteilen sehr wichtig", sagt die 63-Jährige, die seit 2018 als Friedensrichterin tätig ist. Damit nicht genug: Ihr liegt die Jugend am Herzen. "Ich wünsche mir mehr Mitspracherecht der jungen Leute." Daher will sich Prochowski für einen Jugendbeirat in der Kommune stark machen. Bis 2009 war der Ruhrpott ihre Heimat, heute lebt Eva Prochowski im Elternhaus ihres verstorbenen Vaters am Stadtrand.

Die Ideen der Spitzenkandidatin stoßen auch bei der SPD-Politikerin Iris Raether-Lordieck auf offene Ohren. "Es ist wichtig, dass die "Politik bei den Menschen ankommt." So gebe es mehr Geld für die Kitas. Bei der Verwendung der Mittel sollten ihrer Ansicht nach die Elternvertretungen mitreden. (jwa)

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