Sachsenring bereitet sich aufs große Rennen vor

Der Aufbau der Tribünen für den Motorrad-Grand Prix am Sachsenring hat begonnen. Auf der Tribüne in der Sachsenkurve verbaute gestern Marcel Heldt (Foto links) aus Dresden die Dielung. Die Tribüne war zuletzt beim Karneval im Einsatz. "Die kam, glaube ich, von Mainz", kommentierte er die dicke Konfettischicht, die den Dielen anhaftete. Heldt war auch 2016 am Sachsenring im Einsatz. "Da haben wir bei sengender Hitze aufgebaut", sagte er, während Staplerfahrer Heiko Dietze (Foto rechts) aus Bad Schönborn seine Kollegen auf dem Tribünengerüst mit Material versorgte. Dietze ist ein alter Hase im Bühnenbaugeschäft, seit 15 Jahren dabei. Er gehört zu jenen 16 Leuten, die in den nächsten 14 Tagen erst einmal Tribünen für 18.000 Zuschauer stellen. Der Rest wird kurz vorm Grand Prix gebaut. Torsten Meyer, Chef des Montageteams der Firma Bender, erklärt den Grund: "Durch die Verschiebung des Grand Prix' würde der Bühnenbau mit einem Auftrag zur 'Landshuter Hochzeit' kollidieren. Damit wir nicht in Zeitnot geraten, bauen wir jetzt die Tribüne in der Sachsenkurve, die ADAC-Tribüne T6, die Haupttribüne T1, die T4 und die T3.1 auf", sagt er. Eigentlich wollten die Männer gleich noch die T 11 eingangs der Sachsenkurve stellen, doch dort lagert der abgefräste Asphalt der alten Rennstreckenoberfläche. Das Material muss erst weg. (hpk)

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