Sackgasse gibt's nicht mehr

Boschstraße in Glauchau um 500 Meter verlängert

Glauchau.

Die Gewerbebetriebe an der Boschstraße in Glauchau sind nun über zwei Zufahrten zu erreichen. "Damit ist die Zeit der Sackgasse endgültig vorbei", erklärte Ines Springer, Stadträtin und Landtagsabgeordnete (CDU), die während der Freigabe der Straße am Donnerstagnachmittag Oberbürgermeister Peter Dresler (parteilos) vertrat.

Die Bauarbeiten für das 500 Meter Teilstück der Straße hatten im Februar begonnen und kosten insgesamt 1,64 Millionen Euro. Die Kommune konnte hierfür laut Stadtsprecherin Bettina Seidel auf Fördermittel in Höhe von 1,23 Millionen Euro von Bund und Land zurückgreifen. Wie in dem Zusammenhang Heike Joppe, im Rathaus verantwortlich für Hoch- und Tiefbau, hinzufügte, wurde das Vorhaben in zwei Bauabschnitten erledigt. So wurde im ersten Teil die Straße und der Gehweg vom einstigen Wendehammer bis zur DHL fertiggestellt. "Auch die Errichtung des Bahnübergangs über zwei Gleise gehörte zum ersten Bauabschnitt", so Joppe. Im zweiten Teil des Vorhabens wurde das Stück von der Peniger Straße bis zur Ludwig-Erhard-Straße grundhaft ausgebaut. Zudem hatten sich die Stadtwerke unter anderem mit der neuen Straßenbeleuchtung eingeklinkt.

Laut Wirtschaftsförderin Astrid Modrack sorgt der neue Straßenabschnitt nicht nur für eine bessere Anbindung der Firmen ans übergeordnete Straßennetz. "In Notfällen wie einem Brand können die Fahrzeuge das Gewerbegebiet schneller verlassen", sagte Modrack. (jwa)

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