Seltene Klänge in Kirche

Zur Schumanngala wird in die Lukaskirche eingeladen

Zwickau.

Mit "ganz großem Besteck" wird zur 12. Schumanngala am 6. Oktober die Wiedergabe des fünften Abonnementkonzertes vom 5. Februar 1852 in Düsseldorf präsentiert. Die Rekonstruktion eines historischen Konzertes zur Schumannpflege wird jedes Jahr einmal zur Aufführung gebracht - in Kooperation zwischen der Robert-Schumann-Gesellschaft (RSG) Zwickau und dem Theater Plauen-Zwickau. Im vergangenen Jahr passierte das erstmals unter der Leitung des damals neuen Generalmusikdirektors (GMD) Leo Siberski.

Erstmalig wird eine Kirche, die Zwickauer Lukaskirche, Aufführungsort sein. "Wir wollen der Schumanngala damit ein noch opulenteres Format geben" sagt Siberski und unterstreicht: "Das prächtige Chorspektakel in der Lukaskirche zu Ostern mit zuletzt Carl Orffs ,Carmina Burana' sowie die zauberhafte Atmosphäre des Balletts ,Ein Sommernachtstraum' am selben Aufführungsort sind Tradition und Anziehungsmagnet. Deswegen nutzt das Theater Plauen-Zwickau diesen Ort zum Neustart für die Schumanngala. Die Gäste können sich auf ein sehr selten gespieltes Werk, auf Robert Schumanns ,Der Rose Pilgerfahrt' freuen. Dieses Werk ist das gütigste Werk, das ich kenne, und die Lukaskirche der ideale Ort, diese Geschichte über Liebe, humanistische Werte und alternative Lebensentwürfe zu erzählen", sagt Siberski. Es wird wegen seiner großen Besetzung für fünf Solistinnen und Solisten sowie vier Chöre und Orchester sehr selten aufgeführt.

Als Solisten sind am 6. Oktober ab 19.30 Uhr in der Lukaskirche die Sopranistinnen Christina Maria Heuel, Aurea Marston und Marija Mitic´, die Mezzosopranistin Johanna Brault, Wonjong Lee (Tenor) sowie Bariton Sebastian Seitz zu erleben. Zu Opernchor, Extrachor und Singakademie Plauen kommt der Philharmonische Chor Bayreuth dazu. Es spielt das Philharmonische Orchester Plauen-Zwickau. (lth)

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