Spielplatz Voigtlaide wird aufgepeppt

In der Förderregion "Schönburger Land" ist das Vorhaben sehr gut bewertet worden. Für das Dorf ein wichtiger Schritt.

Voigtlaide.

Er gehört zu den Anziehungspunkten vor allem junger Familien aus der Region schlechthin: der Spielplatz im Glauchauer Ortsteil Voigtlaide. Dabei liegt er am Waldrand im südlichsten Zipfel von Glauchau. Jetzt soll er aufgepeppt werden. Aber nicht einfach so, er soll ein Mehrgenerationenspielplatz werden. Darüber hinaus kann sich Ortsvorsteher Andreas Winkler (CDU) vorstellen, das gesamte Areal barrierefrei zu gestalten. "Den Spielplatz soll künftig jeder nutzen können", sagt er.

Bereits seit ein paar Jahren wird im Ortschaftsrat über das Spielplatzprojekt gesprochen. Jetzt sind die Befürworter einen entscheidenden Schritt weiter gekommen: Es gibt Fördermittel. Das Vorhaben ist in der Leader-Region "Schönburger Land" vorgestellt und für gut befunden worden. Wie viel Geld konkret in den Spielplatz gesteckt werden kann, hängt von der weiteren Planung ab. Leader ist ein Förderprogramm für den ländlichen Raum. In der Region des Schönburger Landes arbeiten acht Dörfer und fünf Städte zusammen. Die Kommunen und auch Privatleute können für bestimmte Sanierungsvorhaben Fördermittelanträge einreichen. Je nach Vorhaben können zwischen 40 und 80 Prozent der Kosten gefördert werden. Ein Koordinierungskreis begutachtet die eingegangenen Förderprojekte und befürwortet die Fördermittel beziehungsweise lehnt sie ab, wenn das Vorhaben den Kriterien nicht entspricht. Immerhin gibt es seit 2014 insgesamt 12 Millionen Euro zu verteilen, und das noch bis 2020.

"Vom Vorhaben des Spielplatzes in Voigtlaide sind wir begeistert", sagt Martin Böhm. Er ist Regionalmanager im Schönburger Land und bestätigt die Fördermöglichkeit für den Spielplatz. Mit dem Umbau würde auch der gesamte Rümpfwald touristisch aufgewertet werden. "Denn gerade dort steckt viel Potenzial", sagt der Experte.

In einem ersten Bauabschnitt soll der Spielplatz so verändert werden, dass jeder, vom Kleinkind bis zum Senior, ob gehandicapt oder nicht, die Spielgeräte nutzen kann, sagt Ortsvorsteher Winkler. Er spricht aber auch das nächste Problem an: Wenn der Spielplatz in Angriff genommen wird, müsse es künftig auch möglich sein, ihn mit dem Fahrrad gut erreichen zu können. Deshalb müsse aus seiner Sicht die Stadt Glauchau ihre Radwegkonzeption auf Vordermann bringen.

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