Spielzeug lockt Besucher in Museen

Zuwachs in Wolkenburg - Minus im Esche-Museum

Limbach-O./Wolkenburg.

Das Schloss Wolkenburg hat im Jahr 2018 ein deutliches Besucherplus verzeichnet: 4600 Gäste wurden gezählt, das waren knapp 1000 mehr als im Jahr davor. Gabriele Pabstmann von den Städtischen Museen in Limbach-Oberfrohna führt das vor allem auf die Weihnachtsausstellung zurück, in der historisches Spielzeug gezeigt wird und die noch knapp eine Woche, nämlich bis zum 13. Januar läuft. Bis Ende Dezember hatten 1600 Gäste die Anfang November eröffnete Schau gesehen. Aber auch Kunstausstellungen mit Gemälden und Grafiken des Limbachers Joachim Walter sowie mit Werken, die bei den Kunst-Open-Airs in Wolkenburg entstanden sind, verliefen laut Pabstmann zufriedenstellend.

Einen leichten Rückgang meldet hingegen das Esche-Museum in Limbach-Oberfrohna: 2018 kamen 2900 Besucher, im Vorjahr waren es noch 3200. Nach den Worten von Gabriele Pabstmann lief auch in der Limbach-Oberfrohnaer Einrichtung eine Spielzeugausstellung am besten. Zum Jahreswechsel 2017/18 war dort eine Schau mit Spielsachen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gezeigt worden, die 1600 Gäste anlockte und damit mit Abstand am besten besucht war. Aber auch die Ausstellungen zu historischen Bademoden und zur Geschichte Rußdorfs hätten die Erwartungen erfüllt, sagte Pabstmann.

Derzeit wird im Esche-Museum eine Schau mit Bildern der Künstlerin Barbara Haubold präsentiert. Die Mülsenerin beschäftigt sich mit "Wool Art". Sie fertigt ihre Bilder aus ungesponnener Merino-Wolle an. (jop)

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