Stadt gerät in Verzug bei Bauvergabe

Ausschreibung für Schulsanierung geplatzt

Glauchau.

Die Stadtverwaltung Glauchau gerät bei der weiteren Planung der Sanierungsarbeiten an der Sachsenalleegrundschule in Verzug. Eigentlich sollte der Stadtrat bei seiner Sitzung am Donnerstagabend über die Vergabe von Trockenbauarbeiten entscheiden. Der Punkt wurde jedoch kurzfristig von der Tagesordnung gestrichen.

Grund: Es seien nur zwei Offerten eingereicht worden. Ein wirtschaftliches Angebot habe es nicht gegeben, hieß es. Nun soll es ein beschleunigtes Ausschreibungsverfahren geben. Der Stadtrat soll dann in einer Sondersitzung im Oktober eine Entscheidung treffen.

An die Ausstattung der Schule mit neuen Möbeln konnte das Gremium indes einen Haken setzen. Die Möblierung übernimmt die Firma Arnoson Objektausstattung aus Neugersdorf (Oberlausitz), die für rund 258.000 Euro unter anderem Tafeln, Tische, Stühle, Schränke, Garderobenmöbel und die Hortausstattung liefert.

Der Innenausbau an der Sachsenalleegrundschule läuft bereits seit April und wird sich noch mindestens ein Jahr hinziehen. Die lange Bauzeit begründete die stellvertretende Fachbereichsleiterin Heike Joppe damit, dass viele Arbeiten nötig seien, die nacheinander erledigt werden müssen. Hinzu kämen auch noch "Dinge, die nicht vorhersehbar waren". So etwa stießen die Bauleute im Keller auf Beton, der weitaus dicker war als in den Unterlagen angegeben. Das schlägt sich nun auch in den Kosten nieder. Der Stadtrat segnete entsprechende Mehraufwendungen in Höhe von rund 22.400 Euro ab. (jdf)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...