Stadt lehnt einen Runden Tisch ab

Bürgerinitiative gegen Bauschutt-Deponie Gablenz scheitert mit Vorschlag

Crimmitschau.

Vorerst wird es nicht zur Bildung eines Runden Tisches kommen, an dem über Argumente gegen die geplante Schaffung einer Bauschutt-Deponie in der Kiesgrube Gablenz diskutiert wird.

Die Verantwortlichen der Bürgerinitiative hatten ein solches Gremium mit Vertretern aus dem Ortsteil und aus Behörden angeregt. Das lehnt Bau-Fachbereichsleiter Götz Müller von der Stadtverwaltung in Crimmitschau allerdings ab: "Die Stadtverwaltung sieht keine Notwendigkeit, einen Runden Tisch einzurichten. Die Fragen und Probleme, die Betroffene haben, sind sehr individuell." Vor rund einem Jahr stellten private Investoren ihre Pläne für die Nachnutzung der Kiesgrube erstmals in der Öffentlichkeit vor. Hier sollen unter anderem Betonreste, Gleisschotter und Mineralwollabfälle eingelagert werden. Dagegen wehrt sich eine Bürgerinitiative um Sprecherin Manja Clemen mit Protestaktionen und einer Online-Petition. Götz Müller: "Der Bürgerinitiative, die von der Stadtverwaltung ausdrücklich begrüßt wird, kommt die wichtige Aufgabe des Bindegliedes zwischen den Betroffenen und der Stadtverwaltung zu." (hof)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...