Stadtpark: Antrag der Linken scheitert

Die Planungen zur Umgestaltung der verwilderten Fläche an der Schlachthofstraße gehen weiter. Allerdings bleiben einige Ideen auf der Strecke.

Glauchau.

An den Grundsätzen und Vorstellungen der Stadt Glauchau über den künftigen Stadtteilpark an der Schlachthofstraße/Ecke Heinrich Heine Straße wird nicht gerüttelt. Darauf hat sich der Stadtrat verständigt. Einen Antrag der Linken, den Stadtrat Kai Thieme eingebracht hatte, nämlich als Planungsziele neben der Erholung auch Möglichkeiten sportlicher Aktivitäten festzulegen, lehnte der Rat ab. Damit bleibt alles beim Alten. Bei der weiteren Planung setzt die Stadt auf Erholungsqualität im künftigen Park, ohne größere Aktivitätsbereiche. In einem ersten Entwurf ist Platz für eine Boule-Fläche vorgesehen, zwei Schachtische und Sitzgelegenheiten sowie drei Rundflächen, auf denen verschiedene Spielgeräte für Kinder platziert werden können. Hinzu kommt eine Liegewiese.

Bevor die ersten Pläne auf den Tisch gelegt worden, hat es einen Workshop mit Glauchauer Einwohnern gegeben, die zahlreiche Ideen für die Umgestaltung der derzeit verwilderten Fläche eingebracht hatten. Vor allem die Jugendlichen aus dem benachbarten Café Taktlos sprachen sich für einen Mehrgenerationenpark mit vielen Aktivitätsbereichen aus. Nach jetzigen Vorstellungen der Stadt kostet die Umgestaltung der Fläche um die 350.000 Euro. Da das Areal im Fördergebiet "Scherberg - nördliche Innenstadt" liegt, geht die Stadt von einem Zuschuss von Bund und Land in Höhe von etwa 233.000 Euro aus. Den Rest müsste die Stadt stemmen.

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