Stadtteilpark: Stadt muss das Vorhaben verschieben

Umgestaltung der Fläche wird um ein Drittel teurer als vorher gedacht

Glauchau.

Die Umgestaltung der Grünfläche an der Schlachthofstraße/Ecke Heinrich-Heine-Straße zu einem Stadtteilpark wird sich erheblich verzögern. Die Stadt hat nach Bekanntwerden des Ausschreibungsergebnisses die Reißleine gezogen.

Wie Glauchaus Oberbürgermeister Peter Dresler (parteilos) den Stadträten am Donnerstagabend sagte, liegen Angebote von Unternehmen zwar im Rathaus vor, doch das günstigste sei um etwa 30 Prozent teurer als vorher angenommen. Deshalb sei das gesamte Prozedere gestoppt worden. Zu einer Auftragsvergabe werde es derzeit nicht kommen. Noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten erneut ausgeschrieben werden. Die bislang geschätzten Kosten für den neuen Stadtteilpark liegen bei 350.000 Euro, davon sollten 233.000 Euro Fördermittel sein.

Der Stadtteilpark ist das erste große Vorhaben im Fördergebiet "Scherberg - nördliche Innenstadt". Das etwa 6000 Quadratmeter große Gelände, auf dem bereits Anfang 2019 störende Bäume gefällt sowie Sträucher und Wildwuchs entfernt worden war, soll zu einem Stadtteilpark umgebaut werden. Laut Planungen werden 15 neue Bäume sowie 64 Sträucher neu gepflanzt. Asphaltwege, ein Großteil davon wird beige gefärbt sein, durchziehen künftig das Areal. Zum Verweilen in dem Park sollen Bänke und eine Art Liegewiese einladen. Hinzu kommen zwei Spielgeräte, zwei Fitnessgeräte, eine Boulefläche sowie zwei Spieltische.

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