Sturmtief sorgt für Schäden

Polizei meldet 40 Notrufe, aber keine Verletzten

Meeraner/Glauchau.

Zwar mussten auch die hiesigen Feuerwehrleute und Bauhof-Mitarbeiter wegen des Sturmtiefs "Sabine" ausrücken, dennoch aber scheinen die Kommunen mit einem blauen Auge davon gekommen zu sein. Laut Polizeidirektion sind von Sonntag bis Montagvormittag 40 Notrufe in Westsachsen eingegangen. Vor allem umgefallen Bäume wurden gemeldet. Verletzt wurde niemand.

"Wir hatten weniger Schäden als befürchtet", sagt Kai Götze, Leiter der Meeraner Feuerwehr. "Die ersten Notrufe trafen nach dem Gewitter am Montagvormittag ein", berichtet Götze. So mussten die Feuerwehrleute unter anderem einen großen Baum beseitigen, der auf den Wichernweg gefallen war und die Fahrbahn blockierte. Zudem wurde die Wehr zu einem Haus gerufen, auf dem die Satellitenschüssel auf die Straße zu fallen drohte. Auch rückten Feuerwehrleute zu einem umgefallenen Moped an der Rudolf-Breitscheid-Straße aus, aus dem Öl ausgelaufen war.

Die Stadt Glauchau meldete Schäden am Dach des Gymnasiums. Dort hatten sich Dachziegel gelöst. Betroffen war auch der Jugendclub in Wernsdorf. Vom dortigen Schuppen wurde das Dach teilweise abgedeckt. Hinzu kamen umgeknickte Strom- beziehungsweise Telefonmasten am Nordhang und an der Peniger Straße sowie abgeknickte und umgestürzte Bäume im Carolapark, in Voigtlaide und an der Forststraße. Glauchaus Stadtwehrleiter René Michehl bilanzierte am Montag insgesamt 15 Einsätze. "Das Sturmtief hatte die Besonderheit, dass es in mehreren Phasen über uns hinweggezogen ist", sagte Michehl. (jwa/sto)

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