Temposünder muss drei Monate laufen

Glauchau.

Der "Spitzenreiter" einer Tempokontrolle der Polizei an der A 4 bei Glauchau muss mit einem Fahrverbot von drei Monaten rechnen. Laut einer Mitteilung der Polizeidirektion Zwickau hatten Beamte am Donnerstagmorgen ab 6.30 Uhr ein Tempomessgerät in Höhe des Parkplatzes "Am Angerberg" in Fahrtrichtung Erfurt aufgebaut, wo wegen Fahrbahnschäden ein länger geltenden Tempolimit von 80Stundenkilometern gilt. Innerhalb von fünf Stunden wurden über 1300 Fahrzeuge gemessen. 127 Fahrzeugführer hatten die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten. 65 von ihnen fuhren mehr als 21 Stundenkilometer zu schnell und mussten ein Bußgeld zahlen, während 62 Fahrzeugführer mit einem Verwarngeld davonkamen. Der "Spitzenreiter" wurde mit Tempo156 (ohne Toleranzabzug) gemessen und muss nun mit einem Bußgeld von 600 Euro, zwei Punkten sowie drei Monaten Fahrverbot rechnen. Das Prozedere liegt allerdings nicht in Händen der Polizei, sondern des zuständigen Gerichts. Darüber hinaus wurde bei der Kontrolle ein Verstoß gegen das Handyverbot festgestellt. (kru)

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