Unter dem Snjeg

Sch(m)erzhaft: Was die Region die Woche bewegte

Snjeg idiod. Hätte ich eine Tastatur mit kyrillischen Buchstaben, wäre es auf den ersten Blick erkennbar, dass es sich um die russische Sprache handelt, von der wir Älteren noch ein paar Brocken intus haben, wie auch den Geschmack von Wodka - gegen die Kälte. Denn "Snjeg idiod" bedeutet so viel wie "Es schneit".

Und geschneit hat es diese Woche bei uns Westsachsen wie verrückt. Alles weiß, alles übertüncht, damit man das darunterliegende nicht sieht. Doch wir, die wir neugierig sind, heben die (Schnee)-Decke auch mal hoch und sehen darunter. Und was gibt es zu erblicken? Verunsicherte Senioren, vor allen in den ländlichen Regionen, die sich, weil sie älter als 80 Jahre sind, gegen das Corona-Virus impfen lassen wollen und dabei vor mehreren Problemen stehen. Kein richtiges Internet zum Anmelden und zum Registrieren. Kleine Randbemerkung: Dafür haben sie auch nicht mitbekommen, dass das System gleich am Starttag zusammenbrach. Keine Ahnung, wie sie in das Impfzentrum nach Zwickau kommen sollen. Aus dem Projekt "Neues Altern in Glauchau" sind alte Sorgen geworden.

Sorgen bereitet auch manchen Glauchauern, dass die 1,6 Millionen Euro teure Hirschgrundbrücke, die im August fertiggestellt wurde, noch immer nicht begehbar ist. Die Zuwegung fehlt noch. Doch man darf optimistisch sein, dass das in diesem Jahr noch wird. Denn Glauchaus Oberbürgermeister Peter Dresler hat jetzt Neujahrskarten an die ihm wichtigen Personen geschickt. Und auf der Vorderseite ist die neue Brücke mit der Bemerkung "Willkommen in 2021" abgebildet. Das ist mal ein gutes Omen.

30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Testen Sie die digitale Freie Presse unverbindlich.
Erhalten Sie Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de
(inkl. FP+ und E-Paper). (endet automatisch)
 
30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de und E-Paper. (endet automatisch)
Jetzt 0€ statt 20,99 €
00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.