Vaterfreuden

Seit Jahren schon hege ich Vatergefühle für das Glauchauer Ordnungsamt. Wieso? Ganz einfach. Seit Jahren befinden wir uns in dem Stadium der Beziehung, in das man kommt, wenn der Sohn irgendwann zum Studieren in eine fremde Stadt zieht. Dann sitzt man zuhause und fragt sich, wie es dem Sprößling wohl geht. Und von Zeit zu Zeit schickt der Junge als Lebenszeichen einen viel zu kurzen und unpersönlichen Brief, in dem er um Geld bettelt. Das Ordnungsamt beherrscht diese Kunst auch, legt den Briefen aber immer noch eine Erinnerung an freudige Zeiten bei, meistens ein Foto von mir beim Autofahren. . Das wärmt das Herz. Da überweist man gerne. (ael)

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