Viele Busse standen still

Nach dem Warnstreik des Regionalverkehr Westsachsen (RVW) normalisierte sich der Linienverkehr erst am Nachmittag wieder. Am Mittwochmorgen standen von etwa 3.30 Uhr bis gegen 8 Uhr alle Busse still. Laut der Gewerkschaft Verdi beteiligten sich etwa 140 Mitarbeiter an dem Ausstand. "Der Unmut der Männer und Frauen war deutlich erkennbar", sagte Verdi-Sekretär Sven Vogel. Mit der Aktion sollen die Tarifverhandlungen am heutigen Donnerstag unterstützt werden. Verdi fordert vom Arbeitgeberverband Nahverkehr einen höheren Stundenlohn und die Anhebung der Ausbildungsvergütung. Bislang hatten die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt und stattdessen laut Verdi die Forderungen der Gewerkschaft als in den nächsten zehn Jahren als nicht umsetzbar bezeichnet. Sollten die aktuellen Verhandlungen erneut ohne Ergebnis verlaufen, will die Gewerkschaft erneut die Warnstreiks deutlich ausweiten. (na )

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