Volkssolidarität plant Seniorenresidenz in Glauchau

Chemnitzer Stadtverband will im Wohngebiet Sachsenallee eine vollstationäre Einrichtung betreiben

Glauchau.

Im Wohngebiet Sachsenallee soll auf einer der Abrissflächen eine neue Seniorenresidenz entstehen. Betreiber wird der Chemnitzer Stadtverband der Volkssolidarität sein. Wie Stephan Ulrich, Sprecher des Verbandes, auf Anfrage sagt, handelt es sich um eine vollstationäre Pflegeeinrichtung mit 120 Plätzen. Den Bewohnern stehen künftig Einzelzimmer mit eigenem Bad zur Verfügung "Bei Bedarf können die Zimmer beispielsweise für Ehepaare zu einem Apartment zusammengelegt werden", sagt Ulrich.

Die Einrichtung sei so konzipiert, dass immer eine kleine Gruppe von Bewohnern in einer Wohngemeinschaft zusammenlebt und diese gemeinsam oder einzeln betreut werden können. Die Wohngemeinschaften würden Raum und Platz für gemeinsame Aktivitäten, aber auch genügend Rückzugsräume bieten, um sich aus dem Alltag herauszunehmen. Die Seniorenresidenz sei barrierefrei gestaltet. Bewohnerzimmer, die Gemeinschaftsräume auf den Etagen und die Cafeteria im Erdgeschoss seien auch mit Rollstuhl oder Rollator problemlos erreichbar. Die Volkssolidarität Chemnitz betreibt nach eigenen Angaben selbst sowie über Tochterunternehmen mittlerweile 14 Seniorenpflegeheime in Sachsen und Bayern.

Im Herbst werde in Neukirchen (Erz.) die vierte Seniorenresidenz eröffnet, die von der Theed Projekt GmbH gebaut wurde. Auch in Lichtenstein plant die Firma in der Frauenklinik ein Großprojekt - vorheriger Eigentümer: die Volkssolidarität Hohenstein-Ernstthal/Glauchau. (sto)

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