Waldenburger Straße wieder frei

Der Neubau der Brücke über den Hermsbach in Oberwiera ist beendet. Damit ist das Programm zur Schadensbeseitigung nach dem Hochwasser 2013 erledigt.

Oberwiera.

Die größte Baumaßnahme im Zuge der Schadensbeseitigung nach dem Hochwasser in Oberwiera ist abgeschlossen. Am Dienstagnachmittag wurde die Waldenburger Straße zwischen Wickersdorf und Oberwiera wieder freigegeben.

Die vom Hochwasser stark beschädigte Brücke über dem Hermsbach ist innerhalb des Bauzeitenplans erneuert worden, wie Bürgermeister Bernd Geringswald (CDU) am Dienstag sagte. "Und wir blieben auch im Kostenrahmen von 500.000Euro" fügte er hinzu. Der Neubau ist auch deutlich größer als sein maroder Vorgänger, sagte der Planer Bernhard Quellmalz. Die Straße ist jetzt sechs Meter breit. Landwirtschaftliche Fahrzeuge und auch Schulbusse können die Brücke nun problemlos passieren. Im Zuge der Brückenbauarbeiten ist auch die Waldenburger Straße auf einer Länge von 225 Metern instand gesetzt worden. Zuvor war es laut Quellmalz notwendig, den Bauuntergrund zu stabilisieren. Der habe beim Hochwasser erhebliche Probleme bereitet. Auf dem stabilisierten Untergrund wurden 50 Zentimeter Frostschutz, 14 Zentimeter Asphalttrag- und sechs Zentimeter Deckschicht aufgetragen.


Die Arbeiten werden zu 100 Prozent über Fördergelder finanziert. Zwei weitere Maßnahmen zur Beseitigung von Hochwasserschäden werden noch im ersten Halbjahr 2019 in Oberwiera umgesetzt. Das sind Sanierungen von Böschung und Wehr am Hermsbach sowie die Beseitigung von Schäden entlang der Wiera. Insgesamt sind seit dem Jahr 2014 mehr als 1 Million Euro in die Schadensbeseitigung nach dem Hochwasser in Oberwiera geflossen.

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