Wasserspende für den Teich

Um die artgerechte Haltung im Tiergehege zu gewährleisten, hat es eine nicht alltägliche Aktion gegeben.

Glauchau.

Um die 50.000 Liter Wasser sind von der Zisterne im Glauchauer Wehrdigt zum Tiergehege im Carolapark gefahren worden, um den dortigen ausgetrockneten kleinen Teich wieder aufzufüllen. Die Wassertiere im Gehege haben sofort von dem Teich Besitz ergriffen. "Zwei, drei Wochen lang war der Teich im Carolagrund trocken", sagt Günter Weise, Chef des Tiergeheges. Ende letzter Woche bekam er von der Stadt Glauchau einen Anruf, dass er für den Teich Wasser bekommen könnte. Doch wie sollte diese Menge an ihr Ziel gebracht werden? Nach einigem Hin und Her erklärte sich der Dennheritzer Agrarbetrieb bereit, den Transport des Wassers zu übernehmen.

Nach Angaben der Glauchauer Stadtverwaltung war die Aktion nötig, um die Tiere weiter artgerecht halten zu können. Der vordere Teich im Tiergehege muss hingegen leer bleiben. Da kommt man laut Weise mit 50.000 Litern nicht weit. Der brauche weit mehr Wasser.

Das Wasser stamme aus der Brauchwasserleitung des Regionalen Zweckverbandes an der Wilhelmstraße. Auf die Frage, ob sich auch andere Teiche in der Stadt auffüllen lassen, etwa der Hammerteich im Gründelpark, antwortet die Stadt: Theoretisch wäre die Auffüllung möglich. Allerdings sei der Aufwand um ein Vielfaches höher und angesichts der momentanen Situation auch nicht zu vertreten.

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