Weihnachtszeit ist auch die Zeit für besinnliche Musik

Von einem Auftritt im Glauchauer Stadttheater und einem auf einer Sozialstation. Und von einer Frau, die ein bekanntes Lied von Veronika Fischer singt.

Die Mitglieder des Georgius-Agricola-Chors in Glauchau sind immer noch begeistert von ihrem Konzert, das sie im Glauchauer Stadttheater unter Leitung von Bernhard Kratzmann und gemeinsam mit dem Gesangsstar Marc Marshall absolvierten. Seit September hatte der Chor intensiv für dieses Konzert geprobt. Dabei konnten sogar neue Mitglieder gewonnen werden, die die Lieder in recht kurzer Zeit einstudiert haben. Neue Mitglieder zu gewinnen, die mit viel Engagement und Fleiß in der kurzen Zeit die Lieder einstudiert haben und bei dem Auftritt am vergangenen Sonntag bereits dabei waren. Gaststar Marc Marshall hat es verstanden, das Publikum im ausverkauften Saal mit witzigen und nachdenklichen Anekdoten und Gedichten zu unterhalten und mit seinen ausgewählten Songs, die allesamt unter dem Motto "Liebe, Frieden und Respekt" standen, mitzureißen. Dazu trug auch wesentlich René Krömers musikalische Begleitung bei. Der Pianist und Marc Marshall erweisen sich als ein eingespieltes, sich gegenseitig inspirierendes und forderndes Team. Höhepunkt für den Chor waren die Titel, die sie gemeinsam mit Marc Marshall dargeboten haben. (sto)


Annett Klekottka möchte eigentlich nicht als Organisatorin der ersten Patientenweihnachtsfeier der DRK-Sozialstation in Lichtenstein genannt werden. "Da haben so viele unserer Mitglieder bei geholfen." Die Sozialstation "Lebensfreude" ist am 1. August diesen Jahres gegründet worden. 30 Patienten werden dort bereits versorgt. Klekottka ist stellvertretende Geschäftsführerin für den Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes Hohenstein-Ernstthal. Die Sozialstation in Lichtenstein betreut vor allem Palliativpatienten. Zur Weihnachtsfeier am Donnerstag führten zwölf Kinder aus der Kita "Sonnenweg" Szenen aus, die den Animationsfilm "Die Eiskönigin" angelehnt waren, in dem die Charaktere Anna und Elsa tragende Rolle spielen. Klekottka möchte der Lichtensteiner Schlossapotheke danken, sowie ansässigen Hausärzten und den Sozialstationen aller Krankenhäuser , die die DRK-Stelle mit Patienten versorgt haben. (akli)


Antje-Gesine Marsch (57), die seit 1. August die Galerie des Kunstvereins am Meeraner Marktplatz leitet, ist auch musikalisch unterwegs. Die Thüringerin, hat eine klassische Gesangsausbildung an der Musikschule in Greiz absolviert und ist ab und an bei feierlichen Anlässen zu erleben. Dann zumeist mit ihrem Lebensgefährten, der sie auf der Gitarre begleitet. Beide haben sich vor allem der Folkmusik verschrieben. "Ich mag aber auch Volks- und geistliche Lieder", sagt die Galerieleiterin. So hatte sie erst während der Weihnachtsfeier des Meeraner Kunstvereins mit dem Song "Dass ich eine Schneeflocke wär" von Veronika Fischer und einem englischen Weihnachtslied überrascht. Auch sang sie am Freitag auf Einladung des Verbandes "Unternehmerfrauen im Handwerk Meerane-Glauchau" in der Meeraner Kirche. "Das ist für mich kein ungewohntes Terrain, da ich ebenso auf Trauerfeiern singe", sage Marsch. Neben der Vorbereitung der Ausstellungen und der damit verbundenen Betreuung der Künstler kümmert sich Marsch auch um die Öffentlichkeitsarbeit. (jwa)

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