Wieder freier Zugang durch Eingangstor

Zwickau/Hartenstein.

Im Zivilrechtsstreit um das verschlossene Tor zur Burg Stein in Hartenstein erließ das Amtsgericht Zwickau am gestrigen Freitag eine einstweilige Verfügung. Wie Gerichtssprecherin Sibylle Peters informiert, darf der Antragsgegner, Dr. Alfred Prinz von Schönburg-Hartenstein, bis zur endgültigen Entscheidung den freien Zugang durch das Tor während der Öffnungszeit des Museums der Stadt Hartenstein, das in der Burg eingemietet ist, nicht verhindern. Das heißt, das Tor muss von April bis Oktober 10bis 16 sowie im November, Februar und März 10 bis 15 Uhr offen sein. Die Stadt soll auf ihre Kosten ein Schild anbringen, dass den Zugang zum Burghof nur Museumsgästen und Trauungs-Teilnehmern gestattet. Ferner ist auf diesem oder einem anderen Schild darauf hinzuweisen, dass der gekennzeichnete Weg nicht verlassen werden darf. Die Stadt muss den Weg zum Museumseingang und zur Toilette auf ihre Kosten durch Sperrband oder ähnliches kennzeichnen. (vim)

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