Drei Zentren an Klinik in Chemnitz bestätigt

Experten für Onkologie, Adipositas und Geriatrie sitzen in Südwest-Sachsen

Die Bedeutung des Klinikums Chemnitz als Maximalversorger in Südwest-Sachsen hat zugenommen. Im gerade veröffentlichten Krankenhausplan des Freistaates Sachsen für 2018/19 sind am Chemnitzer Klinikum drei Zentren zur Erfüllung überörtlicher und krankenhausübergreifender Aufgaben ausgewiesen, nämlich die Zentren für Onkologie (Krebsbehandlung), Adipositas (krankhaftes Übergewicht) und Geriatrie (Altersmedizin). Alle anderen derartigen Zentren im Freistaat befinden sich im Dresdner und Leipziger Raum.

"Wir freuen uns über diese Anerkennung unserer Spitzenmedizin in solch wichtigen Gesundheitsbereichen", sagte Dirk Balster, Kaufmännischer Geschäftsführer des Klinikums. Mit der Aufführung der Zentren im Krankenhausplan sei das Signal an die Patienten verbunden, sich vertrauensvoll und zuversichtlich in die Obhut anerkannter Experten auf diesen medizinischen Gebieten zu begeben. Mit der Aufnahme in den Krankenhausplan erhalte das Onkologische Centrum Chemnitz (OCC) als zentrale Anlaufstelle für Tumorpatienten der gesamten Region die volle Anerkennung. Es ist bereits durch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert, teilte das Klinikum mit.

Das Adipositas-Zentrum am Klinikum wurde als eines von sechs solchen Zentren in Sachsen neu eröffnet. Dort sollen ab sofort übergewichtige Patienten interdisziplinär und multiprofessionell behandelt werden können. Im Bereich Geriatrie war am Klinikum bisher schon die Koordination eines der vier sächsischen Versorgungsnetzwerke angesiedelt. (mib)

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