80 Hektar Landwirtschaftsfläche liefern Körnermais für die Schweinemast

Die Maisernte ist derzeit bei der Waldenburger Agrargesellschaft GmbH in vollem Gange. Auf rund 80 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche hat die Gesellschaft in diesem Jahr Futtermais angebaut. In der vergangenen Woche sind bereits 20 Hektar abgeerntet worden. Am gestrigen Montag rückte Pit Silligmann mit dem Mähdrescher auf einer acht Hektar großen Fläche in Niedersteinbach an. "Weil es derzeit an Transportkapazitäten fehlt, müssen wir die Ernte immer mal unterbrechen", sagt Hendrik Stiegler von der Agrar GmbH. Der Mais wird nicht siliert, sondern gedroschen und geht als Körnermais zu einer Schweinemastanlage nach Sachsen-Anhalt. Bereits die Ernte 2019 bezeichnete Stiegler als gut. Bis zu 15 Tonnen Mais pro Hektar können in einem guten Jahr erzeugt werden. "Da kann man aber keine pauschale Aussage treffen. Der Ertrag ist von vielen Faktoren abhängig", sagt der erfahrene Landwirt. In dieser Woche geht es mit der Ernte auch auf Flächen in Kaufungen und Oberlungwitz weiter. Wenn das Wetter mitspielt und die Transportkapazitäten verfügbar sind, könnte die Ernte bis zum Freitag abgeschlossen sein. Als großes Problem bezeichnet Stiegler derzeit die Schäden durch Wildschweine. Die ackern die Maisfelder zurzeit kräftig um. "Das führt zu beachtlichen Verlusten", so Stiegler. Da seien die Jäger gefragt. (hpk)

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