Afghanischem Kind geht es nach OP gut

Haidari kann schon wieder lachen. Der neunjährige Junge aus Afghanistan hat eine dreistündige OP in der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie des Kreiskrankenhauses Stollberg hinter sich, weil er sich in seiner Heimat einen offenen Bruch am Bein zugezogen hatte, der dort nur unzureichend behandelt wurde. Operiert haben ihn Assistenzärztin Giulia Marsoni und Chefarzt Dr. Wilmar Hubel, hier wenige Tage nach der OP bei Haidari am Bett. Hubel: "Die Bruchstelle musste geöffnet und fehlverheilte und infizierte Knochenstücke entfernt werden." Als Ersatz sei ein synthetischer Knochen eingebracht worden, das knochenähnliche Material werde und im Laufe der Zeit vom Körper zu echtem Knochen umgebaut. Haidari ist das 17. Kind, das über das Hilfswerk "Friedensdorf International" nach Stollberg vermittelt wurde. Die Behandlungskosten werden durch Spenden und das Krankenhaus finanziert. (vh)

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