Annett Richter als Ortsvorsteherin bestätigt

Bei der Wahl zum Stellvertreter gab es ein Malheur: Der Schlüssel zur Wahlurne brach ab

Heinrichsort.

Mit allen Stimmen des achtköpfigen Gremiums ist Annett Richter (CDU) am Donnerstag erneut zur Ortsvorsteherin von Heinrichsort gewählt worden. Sie war die einzige Kandidatin für den Posten und absolviert nun ihre zweite Amtszeit.

Bei der geheimen Wahl von Richters erstem Stellvertreter traten drei Bewerber an: Lutz König (FW), Dirk Müller (CDU) und Alexander Illing (CDU). In der ersten Runde kam keiner der Bewerber auf die notwendige absolute Mehrheit, daher kam es zur Stichwahl zwischen Müller und Illing. Dabei geschah ein Malheur: Der Schlüssel der Wahlurne brach ab, eine Stimmauszählung war unmöglich. Glücklicherweise war Dirk Müller, der ein Geschäft für Heizungs- und Schwimmbadtechnik betreibt, mit seinem Betriebsauto angereist und hatte das passende Werkzeug dabei. Das Schloss wurde aufgesägt, die Stimmen ausgezählt. Müller entschied die Wahl mit sechs zu zwei Stimmen für sich.

Bei der Wahl des zweiten Stellvertreters mussten zwei Bürger bezeugen, dass die Urne während des Wahlgangs geschlossen war. Diese Abstimmung entschied Alexander Illing gegen Lutz König - beide waren nochmals angetreten - mit sechs Stimmen für sich. Für Annett Richter, die aus den Reihen des Ortschaftsrates zur Ortsvorsteherin gewählt worden war, rückte Kevin Küchler (CDU) nach.

Bei der Bürgerfragestunde ging es um die Kirmes in Heinrichsort. "Sie wird auch in diesem Jahr stattfinden", so Annett Richter. Termin der eintägigen Veranstaltung ist der 28.September. Darüber hinaus kündigte Richter an, dass bald eine neue Sitzgruppe auf dem Spielplatz von Heinrichsort zu finden sein wird. Man suche derzeit mit dem Bauhof einen Termin, um sie zu installieren. Auch für ein Kinderkarussell hat die Stadt Lichtenstein einen Förderantrag gestellt. Sollte dieser nicht angenommen werden, könnte Geld aus dem Ortsbudget entnommen werden. Wie viele Projekte mit dem Budget noch finanziert werden können, hängt von der Spendenbereitschaft der Kirmes-Besucher ab. (bjsc)

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