Attacke auf Mops - Amt ermittelt

Zahl der Zwischenfälle in Westsachsen steigt

Crimmitschau/Zwickau.

Die Spuren einer Hunde-Attacke auf Mops-Mischling Balu fallen auf: Acht tiefe Bisswunden, die zum Teil genäht werden mussten, befinden sich deutlich sichtbar am Körper des Vierbeiners. "Der angreifende Hund hat ihn am Hals gepackt und wie ein Kuscheltier durch die Luft gewirbelt. Ich konnte die Attacke nur durch den Einsatz von Pfefferspray, was ich immer dabei habe, beenden", beschreibt Halterin Susann Rose die dramatischen Szenen, die sich vor genau einer Woche bei einem Spaziergang in den Abendstunden in Crimmitschau ereignet haben. Susann Rose kritisiert, dass der Halter den angreifenden Labrador-Mischling überhaupt nicht zurückgerufen habe.

Mit dem Vorfall beschäftigt sich nun das Ordnungsamt des Landkreises Zwickau. Die Behörde hat ein Verfahren gegen den Halter auf Grundlage des Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden eingeleitet. Ines Bettge, Mitarbeiterin der Pressestelle, informiert, dass gegen den Mann bereits eine Anzeige aufgrund eines früheren Vorfalls vorliegt.

Die Zahl der Beißattacken von Vierbeinern - gegen Menschen und gegen andere Hunde - nimmt im Landkreis Zwickau zu. In diesem Jahr wurden schon 26 Fälle gemeldet, sagt Ines Bettge. Zum Vergleich: 2017 waren 14 Beißvorfälle aktenkundig. Im gesamten Jahr 2016 standen 29 Vorfälle in der Statistik. (hof)

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