Bahne frei fürs Winterfeuer

Zwei Wüstenbrander legen fürs Traditionsfeuer eine Sonderschicht ein. Es geht um Flammen, Glühwein, Spaß und eine Spende.

Wüstenbrand.

Da lassen Wehrleiter Jens Börnig und Kraftfahrer Alexander Lötzsch keine Luft ran: Das traditionelle Winterfeuer auf dem Platz am Wüstenbrander Feuerwehrgerätehaus findet statt. Egal wieviel es schneit.

Die Männer haben gestern eine rund 300 Quadratmeter große Fläche für das traditionelle Weihnachtsbaumverbrennen freigeschoben. "Die Familie Börnig hilft uns da immer mit einem Traktor aus", sagt Alexander Lötzsch. Zum 16. Mal geht in Wüstenbrand das Winterfeuer über die Bühne. Von den Einnahmen wandert immer eine spende an eine Einrichtung. Rund 16.000 Euro sind bisher in den vielen Jahren zusammengekommen. Im Wechsel werden eine Institution im Ort und außerhalb mit dem Geld bedacht. Im vorigen Jahr bekamen die Jugendfeuerwehr und der DRK-Ortsverein einen Obolus, in diesem Jahr ist der Elternverein krebskranker Kinder Chemnitz der Adressat.

Die beiden Feuerwehrmänner rechnen wieder mit rund 400 Besuchern. 16 Uhr geht es heute los. 30 Minuten später, wenn sich jeder mit Glühwein versorgt hat, wird das feuer angezündet. Bereits ab 10 Uhr drehen die Macher des Winterfeuers ihre Runde und sammeln an den bekannten Mülltonnen-Standorten die abgelegten und abgeputzten Weihnachtsbäume ein.

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