Behörde prüft Konzept für Heimspiele

Sahnpark: Profis hoffen auf Genehmigung

Crimmitschau.

55 Seiten füllt das Hygienekonzept des Eishockey-Zweitligisten Eispiraten Crimmitschau. Geschäftsführer Jörg Buschmann hat die Unterlagen am Mittwoch per E-Mail an das Gesundheitsamt des Landkreises Zwickau geschickt "Wir hoffen innerhalb der nächsten zehn Tage auf ein Signal", sagt der 37-Jährige. Die Behörde gab zuletzt bereits grünes Licht für die Rückkehr der Zuschauer bei Heimspielen des Fußball-Drittligisten FSV Zwickau und des Handball-Zweitligisten BSV Sachsen Zwickau.

Das Ziel der Eispiraten: Sie peilen - in einer ersten Etappe - einen Spielbetrieb vor bis zu 2086 Zuschauern im Kunsteisstadion im Sahnpark an. Das würde eine Auslastung von rund 35 Prozent bedeuten. In der Saison 2019/20 waren durchschnittlich 2168 Zuschauer pro Heimspiel im Sahnpark.

Tickets sollen laut Konzept für Sitz- und Stehplätze verkauft werden. Dabei gab es eine Änderung zu den ersten Ideen, die im Juli kommuniziert wurden. Damals dachten die Verantwortlichen über nummerierte Stehplätze nach. Im Hygienekonzept ist eine Aufteilung in kleine Blöcke angedacht. "Dort stehen jeweils fünf bis zehn Besucher. Zudem erfassen wir die Namen und Adressen der Zuschauer zur Kontaktnachverfolgung", sagt Buschmann, der sich bei der Erarbeitung unter anderem an Hinweisen des Deutschen Eishockey Bundes (DEB) und Planungen für die Quarterback-Arena in Leipzig orientiert hat. Zudem wird auf die besondere Situation des Kunsteisstadions im Sahnpark hingewiesen: In der halb-offenen Sport- stätte ist eine Frischluftzufuhr gewährleistet. (hof)

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