"Bennet" haut Mast und Bäume um

Das stürmische Wetter hat am Montag auch im Altkreis Hohenstein-Ernstthal seine Spuren hinterlassen. Feuerwehr- und Bauhofleute mussten raus.

Gersdorf/Hohenstein-E..

Es war zwar nicht so schlimm wie im Januar 2018, als der Sturm den Weihnachtsbaum vor dem Rathaus in Wüstenbrand umriss oder in Hohenstein-Ernstthal die Litfaßsäulen durch die Luft segelten. Aber trotzdem mussten Feuerwehrleute und Mitarbeiter kommunaler Bauhöfe am Montag öfters ausrücken.

Grund war diesmal Sturmtief "Bennet". In Gersdorf waren die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr gegen 13.45 Uhr auf der Kaisergrubenstraße im Einsatz. Dort hatte der Sturm einen Baum umgerissen, der dann quer auf der Straße landete. Bis die Feuerwehr vor Ort war, konnte dort kein Auto vorbei.

In Hohenstein-Ernstthal war "Bennett" so stürmisch, dass er An der Halde einen Telefonmast der Telekom ins Wanken brachte, bis er nur noch an den Leitungen baumelte. Hier mussten Feuerwehr und Bauhof ran. Feuerwehr-Chef Sven Weinhold: "Allerdings war der Telefonmast morsch, obwohl er dort erst vor drei Jahren aufgestellt worden war. Jetzt hat ihm der Sturm den Rest gegeben."

Feuerwehrleute und Bauhofmitarbeiter klemmten erst einmal die Leitungen ab. Dann legten sie den morschen Telekom-Masten neben die Straße. Die Leitungen wurden dann wieder befestigt - allerdings an einem Provisorium. Wann die Telekom wieder einen richtigen Mast aufstellt, ist unklar.

Bis zum heutigen Dienstagnachmittag soll es so stürmisch bleiben. Und zumindest vorläufig hat "Bennet" auch erst einmal das milde Wetter vertrieben.

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