Besondere Momente

Die Sächsische Schlossprinzessin beim Vugelbeerfest. Oberlungwitzer Reiterin gewinnt das Schauspringen. Rennfahrer beginnt einen neuen Lebensabschnitt.

Jeanette Breitsprecher, amtierende Sächsische Schlossprinzessin, war mit ihrer Hofdame Susanne zu Gast beim Vugelbeerfest in Lauter. "Es war ein wunderschöner und erlebnisreicher Tag", sagt die Schlossprinzessin, die seit ihrer Krönung Mitte Juni in Glauchau schon zahlreiche Repräsentationstermine absolviert hat. Unter anderem war sie auch beim Deutschen Königinnenmeeting in Witzenhausen (Hessen). Dort haben sich etwa 200 Hoheiten aus ganz Deutschland getroffen. Und bis zum Jahresende stehen für Jeanette I. noch ein paar Termine an, so am 8. Dezember mit der höfischen Gesellschaft der "Gräflich Schönburgischen Schloßcompagnie" im Schloss Penig (Mittelsachsen) und am 15. Dezember ein Hoheiten-Treffen in Netzschkau (Vogtland). Ob sie am 6. Dezember bei der Eröffnung des Glauchauer Weihnachtsmarkt dabei sein wird, ist allerdings noch unklar, denn eine Einladung seitens der Stadt Glauchau liege noch nicht vor. (sto)

Georg Leistner (78) aus Glauchau war am Donnerstag mit einem besonderen Kunstwerk in Lichtenstein zu Gast, wo der Holzkunstmarkt im Daetz-Centrum stattfand. Holzstücke, die durch eingewachsenen Stacheldraht verbunden sind, symbolisieren die innerdeutsche Grenze. Ein Turm, in den ein Türspion eingebaut wurde, gibt es in der kreativen Arbeit ebenfalls. Mit ihr sind Erinnerungen an die Wendezeit verbunden. "Das Holz habe ich im Bayerischen Wald gefunden, am Zaun eines Grundstückes von Gloria von Thurn und Taxis", erzählt Leistner von der ersten Reise nach dem Mauerfall. Das Kunstwerk stand nicht zum Verkauf, Leistners kleine Holzhäuschen dagegen schon. Der ehemalige Lehrer baut sie aus alten Balken. Erstmals war Leistner im Daetz-Centrum dabei, als eine Ausstellung mit Holzkunst für Blinde präsentiert wurde. "Es war sehr berührend, wie sie meine Häuschen ertastet haben", erinnert er sich. Beim Holzkunstmarkt, der jeweils am 3. Oktober stattfindet, war er schon mehrfach dabei. Am Donnerstag präsentierten 25 Aussteller ihre Werke, rund 1500 Besucher wurden gezählt. (mpf)

Anja Schlegel (18) vom Reitverein Oberlungwitz hat am Donnerstag das Schauspringen gewonnen, mit dem das Saisonabschlussturnier auf dem Reitplatz an der Erlbacher Straße beendete wurde. "So ein Wettbewerb ist für uns schon etwas Besonderes. Man springt ja über größere Höhen als es sonst meistens der Fall ist", erzählt die Reiterin, die zu den hoffnungsvollsten Talenten im Verein gehört. Der Wettbewerb wurde rundenweise ausgetragen, und es kamen jeweils die Teilnehmer weiter, die im Parcours ohne Fehler blieben. In der letzten Runde, in der noch drei Reiterinnen dabei waren, entschied dann die Zeit. Anja Schlegel gewann vor Julia Schieweck und Rebecca Reinhold. "Für uns geht es jetzt langsam in die Winterpause", erzählt Schlegel, die mit den Leistungen in der abgelaufenen Saison zufrieden ist. Geritten ist sie auf Lucille, die ihr aber nicht gehört. "Ich habe eine Reitbeteiligung. Ein eigenes Pferd ist finanziell nicht machbar", sagt die Gymnasiastin, die im kommenden Jahr ihr Abi machen will. Danach ist ein Medizinstudium das große Ziel. Da sollen aber nicht die Tiere, sondern die Menschen im Mittelpunkt stehen. (mpf)

Max Kappler aus Oberlungwitz hat diese Woche Geburtstag gefeieert. Der Motorrad-Rennfahrer und Starter in der laufenden Weltmeisterschaft in der Klasse Supersport 300 ist am zurückliegenden Dienstag 22 Jahre alt geworden. Er hat zuhause bei seinen Eltern und mit seiner Freundin Carolin (18) gefeiert. "Ich habe Klamotten bekommen und etwas für die Sparbüchse", verrät er lachend. An seinem Geburtstag hat Max Kappler einen neuen Lebensabschnitt begonnen. Denn seit jenem Tag ist der junge Rennfahrer - nachdem er an der Fortis-Akademie in Grüna sein Fachabi gemacht hat - Student an der Berufsakademie in Glauchau. Max Kappler will Bauingenieur werden, sein Studium geht drei Jahre. "Mich interessiert dieses Fachgebiet sehr. Aber ich muss nun auch mehr Zeit in die Ausbildung investieren als vorher. Die Folge ist, dass ich mich noch besser organisieren muss", erklärt Kappler. Denn er will seinem Rennsport weiter treu bleiben. In drei Wochen fliegt er nach Katar zum letzten WM-Rennen. Aktuell liegt er unter den über 45 Fahrern auf Platz 16. Kappler sagt. "Unter die Top 15 würde ich schon ganz gern noch kommen." (erki)

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