Bombendroher bleibt in Haft

Chemnitz.

Der mutmaßliche Bombendroher, der Anfang August für die zeitweilige Evakuierung des Weindorfs gesorgt hatte, muss weiter im Gefängnis bleiben. "Der Beschuldigte befindet sich in Untersuchungshaft. Der Haftbefehl wird mit Fluchtgefahr begründet", sagte Oberstaatsanwältin Ingrid Burghart am Dienstag. Ein Antrag auf Haftprüfung liege noch nicht vor. Grundsätzlich sei davon auszugehen, dass der Mann in Untersuchungshaft bleibt, solange der dringende Tatverdacht und die Haftgründe vorliegen, so Burghart. Die Ermittlungen dauerten an. Der 65-jährigen Deutsche soll am 1. August den Polizeinotruf gewählt und mit einer Bombe gegen das Weindorf gedroht haben. Kurz darauf nahmen ihn Polizisten in der Innenstadt fest. Er war so stark alkoholisiert, dass ein Atemalkoholtest zunächst nicht möglich war. Der Mann ist verdächtig, für weitere, ähnliche Drohanrufe verantwortlich zu sein. Tatorte waren jeweils die Innenstadt. Er soll jeweils ein Warenhaus am 29. Dezember 2017 sowie am 17. Juli mit entsprechenden Anrufen bedroht haben. (hfn)

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