Breitband jetzt beim Landkreis

Callenberg tritt zentralem Breitband-Projekt bei

Falken.

Die Gemeinde Callenberg hat das Problem des geförderten Breitbandausbaus vom Tisch. Per Beschluss bekannte sich der Gemeinderat in jüngster Sitzung dazu, sich im landkreisweiten Projekt einzuklinken und ermächtigte Bürgermeister Daniel Röthig (CDU) die dafür notwendige Vereinbarung mit der Kreisverwaltung auszuhandeln.

Andere Kreise hatten die vom Landkreis gesteuerte Lösung für den Ausbau der Netze vor vornherein favorisiert. Nach der Landkreiskonferenz "Breitband" im November 2018 hat nun auch der Landkreis Zwickau nachgezogen. 28 der 33 Kommunen im Landkreis beteiligen sich an der kreisweiten Markterkundungsstudie, bei der die unterversorgten Gebiete ermittelt werden sollen. Auch die Fördermittelanträge für den Ausbau des Netzes stellt der Landkreis. Das war bisher für die Kommunen mit immensem Arbeitsaufwand verbunden. Im Callenberger Gemeinderat wurde die zentralisierte Lösung begrüßt. "Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie wir versucht haben, den Breitbandausbau als Kommune selbst auf die Reihe zu bekommen. Das war ein Kraftakt", sagte Gemeinderat Peter Reichel (Die Linke). Fakt ist: Sowohl in Langenberg als auch in Langenchursdorf gebe es noch "handyfreie Zonen". (hpk)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...