Busfahrer trainieren Ernstfall

Wann die nächste Wasserfontäne auftaucht, weiß der Mann hinter dem Steuer hier nicht genau. Im Fahrsicherheitszentrum am Sachsenring lernten Busfahrer in dieser Woche, wie sie mit plötzlichen Hindernissen umgehen. Am besten trainiert man den Ernstfall unter schwierigen Bedingungen. Für die etwa 30 Busfahrer stellten deshalb nicht nur plötzlich auftauchende Wasserfontänen und Pylonen eine Herausforderung dar, sondern auch der Bodenbelag. Der ist extra glatt und simuliert eine festgefahrene Schneedecke oder eine mit Laub bedeckte Straße, erklärt René Fritzsche vom Fahrsicherheitszentrum. Die Fahrer sollten insbesondere lernen, dass im Ernstfall wenige Kilomter pro Stunde den Unterschied zwischen Crash oder Nicht-Crash ausmachen. Zumeist nimmt ein weiterer Fahrer die Rolle des Passagiers ein (Foto). "Um nachzuvollziehen, wie sich die Passagiere fühlen", sagt Fritzsche. ( akli)


Einen Monat für
nur 1€ testen.
Verlässliche Informationen sind jetzt besonders wichtig. Sichern Sie sich hier den vollen Zugriff auf freiepresse.de und alle FP+ Artikel.

JETZT 1€-TESTMONAT STARTEN 
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.