Callenberg greift nach Fördermitteln

Die Gemeinde Callenberg will jetzt zusätzliche Projekte umsetzen. Dafür werden zwei Quellen angezapft.

Callenberg.

Die Gemeinde Callenberg packt die Gelegenheit beim Schopf und wird einige kleinere, zusätzliche Projekte umsetzen, die nicht im Haushalt verankert sind.

Die Chance dazu ergab sich in Zusammenarbeit mit der Leader-Region "Schönburger Land". Die bekam vom Freistaat kurzfristig 200.000 Euro aus GAK-Mitteln. GAK, das ist das Programm "Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz". Die geplanten Maßnahmen werden daraus zu 80 Prozent gefördert. Den Eigenanteil bestreitet die Kommune aus den 70.000 Euro die Sachsen drei jahre lang jährlich pauschal an die Kommunen zahlt. Lediglich rund 2400 Euro kommen aus Haushaltsmitteln. Bis 8. Mai musste die Kommune eine Projektliste einreichen. Die hat der Rat nun im Nachhinein bestätigt. Doch einen Pferdefuß gibt es: Die Fördermittel müssen noch in diesem Jahr abgerechnet werden. Eile ist geboten.


Auf dem Plan steht beispielsweise das Pflanzen von 50 Bäumen im Gesamtwert von 10.000 Euro. Die hohe Summe ergibt sich aus der Größe der Bäume. Einige haben schon eine stattliche Größe. Für die Ausstattung des Bauhofes mit Rasentraktor und Schredder sind knapp 29.500 Euro vorgesehen. Die sanierte Trauerhalle in Langenberg profitiert ebenso von dem Geldsegen. Dem Betreiber der Halle schwebten schon lange 25 neue Stapelstühle vor. Dem Wunsch wird nun entsprochen. 200 neue Stapelstühle bekommt auch die Grundschule. 150 sind für Veranstaltungen in der Sporthalle (18.000 Euro) vorgesehen, 50 für die Aula (6000 Euro). Für den Freizeitbereich haben die Ortsteile Falken und Reichenbach Investitionsbedarf angemeldet. Der "Falkenblick" soll noch eine Sitzgruppe in Form einer Futterkrippe bekommen, der Sportplatz in Reichenbach eine Schutzhütte. Außerdem will die Gemeinde noch vier "Smileys" anschaffen, die der Verkehrssicherheit im Ort dienen.

Sogar ans Weihnachtfest denkt die Gemeinde jetzt schon. Für die Ortsteile Reichenbach und Falken soll zusätzliche Weihnachtsbeleuchtung angeschafft werden. Sollten alle Projekte den Segen der Leader-Region bekommen, steht damit eine Gesamtinvestition von 86.000Euro an. Auf rund 17.200Euro beläuft sich dabei der Eigenanteil.

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