Daetz-Centrum: Neustart geplant

Um alle Interessen, die sich an das Daetz-Centrum knüpfen, zu bündeln, hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet.

Lichtenstein.

Wie geht es weiter mit der problembeladenen Kulturlandschaft der Stadt Lichtenstein? Zum zweiten Mal nach November 2019 hat sich jetzt die Arbeitsgruppe "Pro Cultura Lichtenstein" getroffen. Es war eine Art Runder Tisch.

Erstmals saßen Vertreter verschiedener Interessengruppen zusammen. Dazu gehörten Vertreter aller Stadtratsfraktionen, Bürgermeister Thomas Nordheim (Freie Wähler) und der Kuratoriumsvorsitzende der Daetz-Stiftung, Peter Daetz. Auch Vertreter des Geschichtsvereins, des Museums-Freundeskreises und der Initiative zum Erhalt des Daetz-Centrums waren dabei. Bei der Debatte geht es um die Neuausrichtung des Stadtmuseums und des Daetz-Centrums. In einer Absichtserklärung der Arbeitsgruppe heißt es: " Allen Teilnehmern ist bewusst, dass eine Lösung für beide kulturelle Einrichtungen nur in einem einvernehmlichen Miteinander erzielt werden kann." Die Gespräche hätten gezeigt, dass die Teilnehmer auf einem guten Weg sind, wenngleich auch noch nicht alle Hindernisse aus dem Weg geräumt seien. So gibt es zum Beispiel im März eine weitere Gerichtsverhandlung zur Räumungsklage der Stadt gegen die Daetz-Stiftung.

In der Absichtserklärung der Arbeitsgruppe heißt es weiter, dass sich alle Teilnehmer darauf verständigt hätten, dass das Stadtmuseum in das Daetz-Centrum im Schloss-Palais-Komplex integriert werden soll. Dabei müsse geprüft werden, wie sich alle Ausstellungen so integrieren lassen, dass es im neu zu entwickelnden Kulturzentrum Schlosspalais zu nachhaltigen und attraktiven Ausstellungen kommen könne. Ziel sei es, 2020 alle Vorbereitungen für einen Neustart zu treffen.

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