Daetz-Streit: Letzte Chance auf Einigung?

Vor Gerichtstermin ist ein Gespräch angesetzt

Lichtenstein.

Vor dem Landgericht in Zwickau soll am 27. August über die Räumungsklage der Stadt Lichtenstein gegen die Daetz-Stiftung verhandelt werden, nachdem in den Mediationsgesprächen seit Februar dieses Jahres keine einvernehmliche Lösung gefunden worden war. Im Mittelpunkt steht die Zukunft der Dauerausstellung "Meisterwerke in Holz" mit rund 600 Exponaten aus aller Welt. Sie ist seit Anfang 2018 geschlossen. Bevor Richter und Anwälte das Wort haben, gibt es aber noch eine letzte Chance. Denn wie Bürgermeister Thomas Nordheim (Freie Wähler) mitteilte, finden am Freitag erneute Gespräche statt, zu denen die Daetz-Stiftung die Fraktionsvorsitzenden des Stadtrates eingeladen hat.

"Von Seiten der Stadt gibt es ja klare Vorstellungen", sagt Nordheim. Dafür seien Zugeständnisse hin zu einer Verkleinerung der Dauerausstellung nötig. Auch eine Beteiligung an einer verbesserten Vermarktung wird gefordert. "Wir sind ja kompromissbereit", sagte Peter Daetz der "Freien Presse". Details nannte er nicht, betonte aber einmal mehr, wie wichtig es für die Zukunft Lichtensteins sei, Anziehungspunkte wie das Daetz-Centrum zu erhalten. Der Abbruch der Mediationsgespräche sei für ihn daher überraschend gewesen. (mpf)

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