Dauerbaustelle geht zu Ende

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Mitte Oktober möchte das Landesstraßenbauamt die Hartensteiner, Rödlitzer und Niclaser Straße wieder freigeben.

Lichtenstein.

Die Dauerbaustelle Hartensteiner Straße in Lichtenstein neigt sich dem Ende. Nachdem im Frühjahr bekannt geworden war, dass zusätzliche Tiefbauarbeiten nötig sind, die die Bauzeit verlängern werden, laufen die Arbeiten nun planmäßig. Das erklärte Franz Grossmann, Sprecher des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr, der für die Staatsstraße verantwortlichen Behörde.

Gegenwärtig würden die Gehwege fertig gepflastert. Danach folgen Asphaltierungsarbeiten. "Wir planen eine Verkehrsfreigabe der Gesamtmaßnahme Mitte Oktober", sagt Grossmann. Das bedeutet, Hartensteiner, Rödlitzer und Niclaser Straße werden zeitgleich freigegeben. Für viele Lichtensteiner endet damit ein Umleitungsmarathon. Derzeit sei man noch dabei zu prüfen, ob bis zur Verkehrsfreigabe noch Ausbesserungsarbeiten im unmittelbaren Bereich des Bahnübergangs durchgeführt werden können.

Das millionenschwere Bauvorhaben Hartensteiner Straße gilt als Jahrhundertbaustelle. Dabei ging es nicht nur um die Reparatur der kaputten Straße und die Beseitigung der Hochwasserschäden. Alle Leitungen wurden neu verlegt, das Bachgewölbe des Rödlitzbaches erneuert, Straßen, Gehwege und Stellflächen für Pkw völlig neu gebaut. Die wichtigste Kreuzung der Innenstadt ist komplett umgebaut worden. Im Juni 2017 begannen dort die Arbeiten. Die ungeliebten Ampeln, die jeden Autofahrer Nerven kosteten, wurden durch einen Kreisverkehr ersetzt.

Es gab immer wieder Verzögerungen, zum einen witterungsbedingt, zum anderen aber auch menschengemacht. Die Baufirma klagte, dass die Arbeiten immer wieder durch Vandalismus und Diebstahl behindert worden seien.

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