Drei heiße News

Ein satirischer Wochenrückblick

Für Sie berichtet: Erik Kiwitter

Das war eine irre Woche. Eine heiße Nachricht nach der anderen. Und wirklich keine "Fake News" dabei, großes Trump-Ehrenwort. Ich greife einmal drei der spannendsten Meldungen heraus, die Sie in unserer Zeitung gefunden haben.

Da haben wir erst einmal den "Deutschen Krug" in Hohenstein-Ernstthal. Der Bau in der Herrmannstraße ist marode fast wie nach einem Bombenangriff. So hat der Stadtrat beschlossen, das einstige Traditionslokal abzureißen. Die Entscheidung hat durchaus Sprengstoff. Ausgerechnet der "DEUTSCHE Krug" wird abgerissen - das kann doch kein Zufall sein in diesen linksgrünversifften Zeiten. Vermutlich werden sich Verschwörungstheoretiker für einen schnellstmöglichen Wiederaufbau einsetzen. Finanzieren könnte man das Ganze ja mit dem Verkauf von Aluhüten.

Die Nachricht mit dem Kamikaze-Navi, das uns Autofahrer auf Geisterfahrt schickt, hatte es ebenfalls in sich. Das Google-eigene Navigationssystem leitet uns Autofahrer auf der Schulstraße in Hohenstein-Ernstthal tatsächlich auf die Gegenfahrbahn. Man kann das durchaus lustig nehmen und sich sagen, das ist ein gutes Training für den Auto-Scooter nächstes Jahr zum Bergfest. Wer von Verfolgungswahn umgetrieben wird, hat nach dem Artikel zu diesem Thema aber vielleicht auch schon Strafanzeige gegen Google gestellt: wegen versuchten Mordes!

Gefährlich ist es auch auf der Prinz-Heinrich-Straße in Heinrichsort. Eine aktuelle Statistik sagt aus, dass dort von Januar bis Juli schon über 4000 Fahrzeuge geblitzt worden sind. Das ist eine schlechte Nachricht. Aber man könnte eine gute draus machen - wie wäre es, wenn das Geld, das der Landkreis nun von den Verkehrssündern kassiert, direkt in den Kindergarten gesteckt werden würde, der sich dort an der Straße befindet?

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