Es werde Licht!

In Callenberg soll ein Schwibbogen zum ganzjährigem Hingucker werden. Anders als anderswo ist es kein Projekt der Gemeinde, sondern ein privates.

Falken.

Einen Schwibbogen im August gibt es vor dem Rathaus im Callenberger Ortsteil Falken. Zu sehen ist er aber nur als Grafik und die Motive sind auch nicht weihnachtlich. Hinter dem Entwurf steht eine besondere Idee, die Lars Richter und Martin Lohse hatten. Sie fanden das Areal vor dem Rathaus ziemlich kahl, seit die dortigen Bäume verschwunden sind. Unter dem Titel "Callenberg im Licht" entwickelten sie das Projekt eines Gemeindeschwibbogens, der nicht nur in der Weihnachtszeit, sondern ganzjährig am Rathaus stehen könnte. Etwas Vergleichbares ist der Sachsenring-Bogen, der in Hohenstein-Ernstthal mitten im Kreisverkehr an der Goldbachstraße steht.

"Bei der Gestaltung war uns wichtig, dass sich alle Ortsteile wiederfinden", erzählt Martin Lohse. Platz ist genug, denn die Konstruktion soll die Maße von vier mal zwei Metern haben. Gezeigt werden die bekanntesten Gebäude eines jeden Ortsteils. Die Kirchen von Callenberg, Grumbach, Langenberg, Langenchursdorf und die Falkener Kapelle sind zu sehen. Hinzu kommen die Kulturelle Begegnungsstätte in Reichenbach sowie Geylers Gasthaus in Meinsdorf. Der Stausee Oberwald und die Langenberger Höhe sind als Hintergrundmotive eingeflossen. Hobbykünstlerin Jana Gutte aus Langenchursdorf half in der Entstehungsphase mit. Der Schwibbogen soll unbedingt dieses Jahr Realität werden, denn es gibt ein kleines Jubiläum im Ort. Vor 20Jahren wurden die verschiedenen Ortsteile zur Gemeinde Callenberg zusammengeschlossen.


Was den Machern noch Kopfzerbrechen bereitet, ist die Finanzierung. "Wir sammeln Spenden, aber das geht nur langsam vorwärts", sagt Martin Lohse. Die Kosten könnten bei etwa 10.000 Euro liegen. Genau Angebote liegen noch nicht vor. An verschiedenen Verkaufsstellen sind Lichthüllen mit dem Schwibbogenmotiv erhältlich, in die ein Teelicht gestellt werden kann. Die Erlöse sollen dem großen Bogen zugutekommen. Bei der Gemeindeverwaltung wurde außerdem ein Spendenkonto eingereicht und auch ein Zuschuss der Kommune steht im Raum. "Wir werden etwas beisteuern, aber die Summe steht noch nicht fest", sagt Bürgermeister Daniel Röthig (CDU). Bis Anfang Oktober müssen die Initiatoren die Werbetrommel für ihr Vorhaben kräftig weiterrühren, denn es wird ja auch noch mit einer Bauzeit von etwa zwei Monaten gerechnet.

Wer das Projekt unterstützten möchte, kann sich bei Martin Lohse melden. 9211292

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