Eurofighter im Tiefflug über der Stadt

Luftüberwachung bestätigt Einhaltung der Flughöhe

Das erste Donnergetöse war nicht erst am Mittwochnachmittag über der Stadt zu hören gewesen. Bereits am Morgen hatten zwei Kampfflugzeuge um exakt 9.37 Uhr für ordentlich Krach gesorgt. Laut Auskunft des Luftfahrtamtes der Bundeswehr handelte es sich dabei um Eurofighter der Luftwaffe, die sich im Rahmen täglicher Routineflüge über Hohenstein-Ernstthal befanden.

Die beiden Jagdflugzeuge bewegten sich dabei in einer Flughöhe von 373 bis 447 Metern, wie das Amt mitteilte. Damit hätten sich die Eurofighter innerhalb der genehmigten Mindestflughöhe von 300 Metern bewegt, wie eine Sprecherin des Luftfahrtamtes erklärt. Für den Routineeinsatz der zwei Kampfflugzeuge habe eine Anmeldung vorgelegen.

Innerhalb eines limitierten Kontingents an Flugstunden dürfen Kampfflugzeuge auch in Höhe von 150 Metern fliegen, so die Sprecherin weiter. Die Einhaltung der vorgeschriebenen Flughöhen wird seit 2007 vom der Zentralen Flugüberwachung in Köln-Wahn kontrolliert. Die Piloten der Luftwaffe trainieren den Tiefflug unter anderem deswegen, um so im Ernstfall ungesehen unter das feindliche Radar tauchen zu können. (akli)

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