Gastwirt steht heute Abend als RB II-Frontmann auf der Bühne

Von einem Musiker mit Heimspiel, einem weit gereisten Sachsenring-Fan, einem maskierten Bühnenheld und einem Mann, der gern international frühstückt.

Johannes Gerhardt (67) ist Frontmann und Chef der sächsischen Kultband RB II. Der Sänger steht noch immer regelmäßig auf der Bühne. Heute hat der Musiker quasi ein Heimspiel. Denn er lebt mit Ehefrau Martina in Hohenstein-Ernstthal und betreibt dort die Gaststätte "Apfeltraum". Ab 22.45 Uhr steht er heute mit RB II beim Bergfest auf der Freilichtbühne am Pfaffenberg. RB II, 1976 als "Reni-Band§" gegründet, ging als kleinere Formation daraus hervor. Gerhardt stieß erst 1979 hinzu. Heute sind von den Gründungsmitgliedern noch E-Gitarrist Dieter Nagel, Bassist Wolfgang Graser und Drummer Christian Eger mit von der Partie. Sie bekommen Verstärkung von den Keyboardern Frank Klein und Marcus Hendel. (hpk)

Gristians Gil (28) ist Südamerikaner. Auch dort ist der Sachsenring bekannt. Der Mann aus Acarigua in Venezuela ist derzeit bei Gunnar Lahr zu Besuch, der aus Oberlungwitz stammt und in Erfurt lebt. Kennengelernt hatten sich die beiden in Mexiko. Mit René Fritzsche, Mitarbeiter des Fahrsicherheitszentrums "Am Sachsenring", unternehmen sie nun einen Rundgang durch Boxengasse, Start- und Zielturm, Pressezentrum und Racecontrol. "Es war spannend", so Christian Gil, der den Sachsenring nur aus dem Fernsehen kannte. Ein besonderes Erlebnis war es auch, als Fritzsche mit den Gästen ein paar schnelle Runden auf der Rennstrecke drehte. Selbst fahren durfte der Venezolaner allerdings nicht, was das die Begeisterung nicht schmälerte. (mpf)

Geronimo Hartig (17) wird nach einer vierwöchigen Pause wieder zum Helden. Der Oberlungwitzer spielt beim Freilichttheater Waldenburg mit und hat als Zorro die Hauptrolle in der diesjährigen Inszenierung. "Nach so einer Pause muss man schon noch mal ins Textbuch schauen", sagt der Hobbyschauspieler, der schon als Kind mit auf der Bühne im Grünfelder Park in Waldenburg stand. Wichtig ist auch, dass bei den Schaukämpfen mit Degen, Messer oder den Fäusten wieder alles klappt, denn ansonsten könnte es schmerzhaft werden. Die erste Vorstellung nach der Sommerpause beginnt am Samstag, 20 Uhr, und ist eine Abendvorstellung im Lichterschein. Am Sonntag wird ab 15 Uhr gespielt. Weitere vier Aufführungen folgen am 18. August (17 Uhr), am 26. August (15 Uhr), am 1. September (20 Uhr) und am 2. September (15 Uhr). Erfahrungsgemäß ist die Besucherresonanz in der zweiten Saisonhälfte größer als vor der Sommerpause. Das hoffen die Theaterleute auch diesmal, denn bisher sorgten das Wetter und der Wegebau im Park für Probleme. (mpf)

Hartmut Fiedler (50), Vorstand bei der Mugler AG in Oberlungwitz, war gestern Gastgeber des internationalen Mitarbeiterfrühstückes. "Wir haben viele neue Mitarbeiter. Zehn Prozent der 300 Mitarbeiter stammen aus anderen Ländern, 14 Nationen sind vertreten", sagt Fiedler. Sich mit ihnen auszutauschen, ist ein wichtiges Anliegen der Geschäftsleitung. So kann bei Problemen geholfen werden und das gegenseitige Verständnis wächst. "Bei Behördenthemen konnten wir schon helfen", sagt Fiedler, der jetzt unter anderem Mitarbeiter aus Peru, dem Iran, auch einen Palästinenser im Unternehmen hat. Unterhalten wird sich auf Deutsch. "Die Leute wollen ja hier Fuß fassen, mit unseren Kunden sprechen wir ja auch deutsch", betont Fiedler, der wegen des Fachkräftemangels auf die internationale Verstärkung angewiesen ist. (mpf)

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