Geldspritze fürs Jubiläum ist vertagt

St. Egidien und Lobsdorf feiern 2020 "700 Jahre"

St. Egidien.

Im Jahr 2020 steht in St. Egidien und auch in Lobsdorf das Jubiläum "700 Jahre" auf dem Programm. Wie die Orte finanziell aus dem Gemeindebudget unterstützt werden könnten, das war auch Thema der jüngsten Gemeinderatssitzung. Gewundert haben sich einige Bürger durchaus zu Recht über dieses Jubiläum, hatte doch St. Egidien 1956 bereits seine 1000-Jahrfeier. Deshalb stellte Bürgermeister Uwe Redlich (parteilos) noch einmal klar: "Bei den 700 Jahren geht es nicht um die Besiedelung, sondern um die urkundliche Ersterwähnung."

Der Verwaltung schwebte vor, den Organisationskomitees für die Absicherung eine bestimmte Summe zur Verfügung zu stellen. Dabei war zunächst von 5000 Euro die Rede. Kuhschnappels Ortsvorsteher André Bock fand das fast zu hoch. "Wir haben für unser Jubiläum viel weniger gebraucht, vieles auch über Sponsoren finanziert", monierte er. Ein anderer Vorschlag beinhaltete, dass keine feste Summe ausgereicht, sondern die möglichen Ausgaben nur gedeckelt werden. So richtig Einigkeit über die Verfahrensweise kam in der Debatte nicht zustande. Redlich machte den Vorschlag zur Güte: den Tagesordnungspunkt von der Liste nehmen und im Ausschuss noch einmal gründlich diskutieren. Die Ratsmitglieder waren damit einverstanden. (hpk)

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