Getreide-Bauern müssen Anfeindungen hinnehmen

Die Landwirte haben es schwer. Niedrige Weltmarktpreise und wechselndes Wetter plagen. Jetzt kommt auch noch Ärger mit manchen Anwohnern hinzu.

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16Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    7
    MuellerF
    11.07.2020

    @Steuerzahler: Ja, ich habe eine polemische Frage gestellt.
    In erster Linie ging es mir um das angedachte "... mindestens 1 Jahr [...] Kaufverbot für landwirtschaftliche Produkte...".
    Selbst wenn die Frau durch denkbare Alternativen nicht verhungert, ist das ganz schön überzogen, finden Sie nicht?
    Die "Bestrafung" ist der Verfehlung in keinster Weise angemessen, auch wenn sie nur hypothetisch ist.
    Komisch, dass Sie da nur bei mir mangelnde Sachlichkeit erkennen...

  • 7
    2
    Steuerzahler
    11.07.2020

    @MuellerF: „ Sie wollen also die Frau verhungern lassen für eine unbedachte Äußerung- geht's noch?“ Wo bitte wurde ein solches Ansinnen geschrieben? Es ist aber typisch für Ihre Art und Weise der Diskussion. Es verbietet niemand dieser Frau, für ihre Versorgung einen eigenen Beitrag zu leisten. Sie kann sich einen Garten zulegen und sich selbst versorgen. Es muss keiner verhungern. Gleichzeitig hätte das den Effekt, die Arbeit in der Land- und Nahrungsgüterwirtschaft wertschätzen zu lernen. Auch könnte sie ökologisch vorbildhaft selbst Tiere halten, um sich oder die Familie zu versorgen, so wie es heute noch viele machen. Also: Schön sachlich bleiben und vor allem bringen Unterstellungen niemanden weiter, zumal die Meisten hier im Forum verstanden haben, wie Jurado das gemeint hatte.

  • 3
    5
    mops0106
    11.07.2020

    Die Frau hat sich vielleicht extra frei genommen bzw. Zeit eingeplant für die Wäsche, Fenster putzen etc.? Der Ärger ist schon verständlich. Aber wenn ich in der Nähe von Feldern wohne, muss ich damit rechnen, dass es zu größeren Staubbelästigungen kommt.
    Bei der Entwicklung der Maschinen gibt es sicher noch Potential, vermute ich als Laie. Für den Heimwerker gibt es auch Maschinen/ Vorrichtungen, die den Baudreck wenigstens zum Teil aufnehmen. Die Frage ist immer, ob es genügend Leute gäbe, die die Geräte zum höheren Preis erwerben würden.

  • 5
    1
    Nixnuzz
    11.07.2020

    @christophdoerffel: Was Hecken und Baumgruppen angeht: 1 grüner. Was Maschinen angeht wage ich massive Änderungen anzuzweifeln. Geschwindigkeit ist zwar keine Hexerei aber laufend drehende bewegende Teile bei trockenem Land oder Pflanzen werden immer Staub aufwirbeln. Umsonst sitzen diese Feldarbeiter auch nicht in ihren staubfreien Air-Kondition-Kabinen.

  • 2
    10
    MuellerF
    11.07.2020

    @jurasi: Den Ärger über die Ignoranz der Frau kann ich verstehen, aber Ihre Forderung nach dem 1-jährigem Kaufverbot ist ein "Geistesblitz", der diese Ignoranz noch übertrifft. Letztlich basieren fast alle Lebensmittel auf landwirtschaftlicher Erzeugung. Sie wollen also die Frau verhungern lassen für eine unbedachte Äußerung- geht's noch?

  • 8
    3
    jurasi
    11.07.2020

    @MuellerF:
    Es geht hier nicht darum, ob die Bauern Tage vor der Ernte diese bekannt geben. Es geht hier explizit um die Diffamierung der landwirtschaftlichen Arbeit.
    Und so wie es der Artikel beschreibt, war die gute Frau aus Lichtenstein wohl zu Hause. Sonst hätte sie ja auch nicht vom Ende der Ernte im Internet berichten können.
    Aber Hauptsache man tritt die Arbeit anderer mit Füssen und bezeichnet sie als "Sauerei".
    Ich bleibe dabei:
    "... mindestens 1 Jahr ein Kaufverbot für landwirtschaftliche Produkte...".
    Eventuell ist sie danach in der Lage die Arbeit Anderer wert zu schätzen.

  • 4
    1
    Nixnuzz
    11.07.2020

    Als zwischen Gärten, Getreidefeldern und Kuhweiden Großgewordener eine kleine Anmerkung: Wann wird es auf dem Lande regnen?! Wenn die Gülle ausgetragen wird.....

  • 18
    0
    Steuerzahler
    11.07.2020

    Das sind die gleichen Leute, die sich beschweren, die ihr Haus neben der Kirche bauen und dann aufregen, wenn auf dem Dorf die Glocken läuten! Immer schön nach dem Motto, jeder ist sich selbst der Nächste!

  • 7
    8
    christophdoerffel
    10.07.2020

    Hecken, Baumgruppen und Co. am Rand kleiner Felder statt riesiger Monokulturen würden die Staubbelastung massiv senken. Auch gibt es an den Landmaschinen sicher noch viel Entwicklungspotential hinsichtlich Staub-, Lärm- und sonstiger Emissionen.

  • 29
    0
    harzruessler1911
    10.07.2020

    Wenn man in solch eine Gegend zieht, gekauft oder auch zu Miete, hat man ja vorher die Möglichkeit sich nicht nur zum Gebäude, sondern auch über die Umgebung und deren Regeln kundig zu machen. Wenn dort Felder Anliegen, sagt doch schon die Logik, dass dort gesät und geerntet wird.
    Je nachdem was im Jahr gepflanzt auch unterschiedliche Belastungen.
    Solang sich die Bauern daran halten, besonders die Abstände beim Düngen und keine verbotenen Pestizide verwenden ist alles OK. Für die Erntezeit, gibt es sogar Nacht-Genehmigungen zumindest bei uns, damit muss man eben leben, wenn man direkt am Feldrand baut.
    @Hirtensang hat es sehr deutlich auf den Punkt gebracht. Man kann nicht nur Seiten des Landes einfordern, welche für einen selbst angenehm erscheinen. Dann sollte man nach Australien auswandern sich Land kaufen mit einem Umkreis von 20 km. ...

  • 32
    0
    Chiemsee
    10.07.2020

    @Nixnuzz: Nicht das die Dame aufgrund dieses schwerwiegenden Ereignisses dauerhaft Schaden genommen hat;-)
    Über manche Zeitgenossen kann man nur noch den Kopf schütteln...

  • 8
    14
    Nixnuzz
    10.07.2020

    Hat irgendjemand mal der Frau für Ihre Hausarbeit und deren Aufwand gedankt? Wieviel zusätztliche Arbeit muss Sie jetzt einbringen? Ich hoffe das die nicht im besonders akurat sauberen Schwaben mit unverrückbaren Reinigungsterminen geboren war.....

  • 32
    6
    MuellerF
    10.07.2020

    @jurasi: Die Frau kann ja nicht wissen, wann geerntet wird- das geben die Bauern sicher nicht Tage vorher bekannt, zumal die ja auch auf trockenes Wetter dafür angewiesen sind & den genauen Zeitpunkt daher selbst nicht kennen. Denke aber auch, dass es da um Wäsche ging- dann spült man die eben noch mal & hängt sie geschützt auf, bzw. nach Ende der Erntearbeiten. Ist ja heute auch kein großer Akt mehr- die Haupt-Arbeit macht die Maschine- da hat keiner stundenlang umsonst am Waschbrett gewürgt.

  • 55
    1
    Hirtensang
    10.07.2020

    Lieber Uhu, die Dame ist nicht nur ahnungslos, sondern grenzenlos dumm! In meinen Berufsjahren habe ich mich mit vielen hinzugezogenen Bewohnern, die Glück und Ruhe in der ländlichen Gegend suchten, aber nur die "Lila-Kuh" kannten auseinandersetzen müssen. Komplexes Denken scheint nicht gefördert zu werden.

  • 74
    3
    BuboBubo
    10.07.2020

    Mancher mag sich noch an die sogenannten "Kartoffelferien" oder die studentischen Ernteeinsätze zu DDR-Zeiten erinnern. Die boten gezwungenermaßen Gelegenheit, ein wenig Einblick in die Landwirtschaft zu nehmen.
    Solche "Zwangsmaßnahmen" sind mit unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung natürlich nicht vereinbar. Jeder hat nun das Recht, sich unbegrenzte Ahnungslosigkeit anzueignen und das Ergebnis auch noch öffentlich kundzutun.

  • 86
    4
    jurasi
    10.07.2020

    Der guten Frau aus Lichtenstein, die den Satz "Sie sind fertig mit der Sauerei" ins Internet gestellt hat, würde ich für mindestens 1 Jahr ein Kaufverbot für landwirtschaftliche Produkte auferlegen. Mal sehen, was dann bei ihr auf dem Tisch steht, wenn Sie essen möchte.
    Unglaublich eine solche Ignoranz und das zu Schau stellen des Egoismus.
    Es gäbe ja auch die Möglichkeit am Erntetag das Fenster geschlossen zu halten und die Wäsche erst am Folgetag zum Trocknen raus zu hängen.