Großeinsatz bei Schornsteinbrand

Generell wird diese Art von Einsätzen aber seltener, sagt der Einsatzleiter. Das hat mit dem Brennmaterial im Kamin zu tun.

Gersdorf.

André Legis weiß selber nicht mehr so genau, wann er das letzte Mal zu einem Schornsteinbrand ausgerückt ist. Im Grunde seien solche Einsätze auch nicht dramatisch, sagt der Gemeindewehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Gersdorf. Dennoch rückten am Samstag kurz vor 10 Uhr 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren Gersdorf, Oberlungwitz und das Drehleiterfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Hohenstein-Ernstthal aus. An einem Wohnhaus im Gersdorfer Haldenweg brannte es im Schornstein. Die vier Bewohner konnten das Haus sicher verlassen, berichtet Legis. Am Sonntag waren alle wieder daheim. Der Einsatz sei trotz starker Rauchentwicklung problemlos verlaufen.

Da am Wochenende mehr Feuerwehrleute verfügbar sind, rücken auch mehr Einsatzkräfte aus, erklärt Legis. So sei die hohe Zahl von 50 zustande gekommen. "Falls etwas schief geht, ist es aber besser, mehr Leute da zu haben." Der Rückgang von Schornsteinbränden gehe darauf zurück, dass Haushalte vermehrt auf Gas oder Ölkamine umsteigen. Der für Brände im Schlot verantwortliche Glanzruß entstehe vorrangig bei Holzkaminen.

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