Gute Nachricht fürs Stadtsäckel

Oberlungwitz kann beim Anbau der Pestalozzioberschule einen Teilerfolg vermelden. Der Rohbau wird deutlich preiswerter als geplant.

Oberlungwitz.

Finanziell steht die Stadt Oberlungwitz sehr gut da. Die Kommune ist fast schuldenfrei und das aktuelle Haushaltsjahr läuft unter anderem dank höher als geplant anfallenden Gewerbesteuern besser als geplant. Das wurde im Rahmen der Stadtratssitzung am Dienstag mitgeteilt. Auch bei einer anstehenden Großinvestition gibt es Grund zur Freude. Die Rohbauarbeiten für den Anbau an der Westseite der Pestalozzioberschule, die zuvor mit 417.800 Euro kalkuliert waren, können voraussichtlich für knapp 342.000 Euro realisiert werden. Dieses Angebot machte ein Unternehmen aus Aue, das über gute Referenzen verfügt und auch schon in der Stadt tätig war.

Dass sich die Lage in der Baubranche unter Umständen etwas entspannt, zeigte sich auch daran, dass insgesamt acht Bieter auf die Ausschreibung reagiert hatten. "Das hatten wir bei den letzten Ausschreibungen nicht", sagte Bürgermeister Thomas Hetzel (parteilos).

Mit den Bauarbeiten an der Schule soll noch im Herbst begonnen werden. Insgesamt werden für den zweigeschossigen Anbau mit Platz für Mensa, einen Beratungsraum und zwei Klassenzimmer Baukosten in Höhe von rund 1,7 Millionen Euro geplant. Eine erste Kalkulation, mit der 2016 Fördermittel beantragt wurden, lag noch bei 1,369 Millionen Euro. Dafür wurden Fördermittel in Höhe von 558.000 Euro bewilligt, die auch nach dem vermeintlichen Kostenanstieg nicht erhöht wurden.

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