Halbzeit für den Bauzaun

Langsam fühlt er sich heimisch. Der Wandernde Bauzaun von Lichtenstein steht seit Freitagmorgen auf seiner siebten Station. Dort, an der Glauchauer Straße 42, erzählt er von den Anfängen der Färberei in der Stadt. An der Einmündung des Grünthalweges in die Glauchauer Straße stand einst das Wohnhaus des Besitzers der "Alten Färberei" und seiner Familie. 1993 wurde das Gebäude abgerissen. Die Freifläche auf dem Plateau erhielt aber anlässlich der Landesgartenschau drei Jahre später eine neue Gestaltung. Ein kurzes Stück hinter dem Plateau steht auch die "Alte Färberei", eine Caféteria, in der es seit 2000 selbst gebackene Kuchen gab. Inzwischen wird dort nur noch für Schulen und Betriebe gekocht. Der Bauzaun wandert noch bis Ende 2020 durch Lichtenstein, wie Museumsleiterin Anne-Sophie Berner (Bild) erklärt. 14 Stationen sind insgesamt geplant. (akli)

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